10 Dinge, die ich bei WG-Besichtigungen gelernt habe

Helle Wohnung mit türkisem Sofa und Pflanze

6. „Baust du gerne Tomaten an? Nein?“

Auf manche Fragen bist du nicht vorbereitet. Und manchmal werden Entscheidungen auch aufgrund von außergewöhnlichen Kriterien wie einem möglicherweise vorhandenen Hobby für das Anbauen von Tomaten getroffen. Es liegt einfach nicht in unserer Hand…

Mann mit Tomaten in der Hand
Tomaten

7. Auch „ausgewählte Mitbewohner*innen“ können die Hölle sein

Ich habe einige Horrorstories über Mitbewohner*innen gehört (und zum Teil selbst erlebt). Das Zusammenleben mit solchen Mitbewohner*innen kann nach einer gewissen Zeit einfach nur extrem nerven. Ob es jetzt darum geht, dreckiges Geschirr nicht wegzuräumen, fremde Zahnbürsten (ob Absicht oder nicht) zu benutzen, oder einfach Essensreste ein paar Wochen zum Verschimmeln zu „vergessen“, bei einem WG-Casting ist es wie beim Bewerbungsgespräch: Du zeigst dich von deiner besten Seite und beginnst vielleicht sogar ein kleines bisschen zu flunkern. „Ich geh bald ins Bett und hör nicht bis 3 Uhr morgens Metal.“ „Ja, ich bin sehr ordentlich und halte mich an den Putzplan.“ Oder: „Nein, ich hab nicht oft nächtlichen Besuch.“ Wer’s glaubt. 

8. Zeit- und „nervenintensiv“

Für manche ist die Suche leicht. Der erste Versuch ein Treffer. Aber so einfach ist es für die Mehrheit natürlich nicht. Ganz allgemein: Wohnungen (wenn du gewisse Ansprüche hast wie z. B. eine Dusche, die nicht auf dem Gang steht) suchen macht keinen Spaß, egal ob inklusive oder ohne Mitbewohner*innen. Und es kostet sehr viel Zeit, sehr viele Nerven und du brauchst auch eine gewisse Frustrationstoleranz. Denn nach der zehnten Absage lässt die Motivation schon radikal nach. Also solltest du früh genug mit der Suche anfangen, um dich nicht unnötig stressen zu müssen.

9. Preisfalle

Möbliert oder unmöbliert? Das ist die erste Frage, die du dir stellen musst. Auch wenn die Miete billig ist, kann es sein, dass noch ein Bett, ein Schrank und und und fehlen. Und auch wenn du versuchst ein Sparfuchs zu sein, die Ausgaben summieren sich schnell. Dann können zusätzlich Nebenkosten wie Strom, Wasser, Internet und Rundfunkgebühren dazukommen, die vorher nicht angegeben waren. Deshalb immer vorher alles abklären, bevor du dich nachher wunderst. 

10. Connections helfen

Vitamin B ist DAS Wundermittel für alles. Du brauchst einen Job? Ein*e Bekannte*r von eine*m Bekannten kann sich ja mal umhören. Du brauchst eine Wohnung? Die Freundin meines Cousins dritten Grades hat da sicher was für dich. Dumm ist es nur, wenn sich keine Immobilienhaie in deinem Bekannten- oder Verwandtenkreis befinden, denn dann stehst du auf Stufe 0 und du musst Bewerbungen und Anfragen schicken – wie alle anderen auch.

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Bildquellen: Unsplash; CCO-Lizenz