Einstellungssache: Zur Arbeit gehen, statt nur einen Job zu machen

Sport ist Mord — oder doch nicht?!

Dieser Text stammt von @hanjokoch, Autor von „Working on a new me“.

Wie Du Job-Routinen verbessern und Dir Neues vom Sport abschauen kannst.

Glaubst Du, dass Deine Einstellung zu Deiner Arbeit eine Auswirkung auf Deine Gesundheit haben könnte? Oder ist das irre und zu unmöglich? Lass uns dazu erst einmal etwas für Dich definieren: Beschreibst Du Deine berufliche Tätigkeit als JOB oder als ARBEIT? Aus dem Englischen genommen ist ein ‚Job’ eine eher temporäre Tätigkeit mit dem Ziel Einkommen zu erzielen, meist in Form von Gelegenheits-Tätigkeiten. Arbeit‘ ist dagegen eine eher bewusst schöpferische Tätigkeit, die plan- und zweckmäßig ist.

Stell Dir daher nochmal die Frage: Gehst Du zur Arbeit oder machst Du (nur) einen Job?

Positive Auswirkungen von Arbeit bei der richtigen Einstellung

Interessanterweise wurde hierzu in meiner Branche, der Hotellerie, vor ein paar Jahren eine Studie mit Zimmermädchen durchgeführt.

Die Studie: Zwei US-Forscherinnen (Alia J. Scrum & Ellen J. Langer*) hatten zwei Gruppen von Housekeeping-Angestellten beobachtet. Die Tätigkeit aller war, Hotelzimmer zu putzen.

Gruppe 1 wurde informiert und bekräftigt, dass ihre Arbeit eine positive Auswirkung auf die Gesundheit hätte und die Arbeit den ärztlichen Empfehlungen für einen gesunden und aktiven Lebensstil entspräche.

Gruppe 2, die Kontrollgruppe, erhielt keinerlei Zusatz-Info zu ihrer Arbeit, die Gruppe machte einfach ihren Job.

Jetzt der Clou: Nach 4 Wochen verzeichnete Gruppe 1 reduzierten Blutdruck, weniger Körperfettanteil, Gewichtsabnahme, weniger Bauchumfang und einen kleineren BMI. Bei Gruppe 2 hatten sich diese Indizes nicht verändert.

Tipps für der Büroalltag

Wenn Du nun also auf Deinen Tag im Büro schaust, dann nimm Dir doch zukünftig hiervon abgeleitete Ansätze vor:

Starte, Dir zu helfen: Manche Veränderungen sind vorhersehbar, d.h. Du kannst Dich auf sie einstellen. Wenn Du jetzt noch selbst die Initiative ergreifst und nicht auf andere wartest, es Dir vorzumachen, dann wird sich Deine Einstellung auf die Arbeit positiv verändern.

Mach aus einem Job Deine Arbeit: Du bist vielleicht noch nicht so lange in Deiner jetzigen Position und merkst aber, dass Dich das Aufgabengebiet ausfüllt? Du kannst Dir vorstellen, zukünftig noch mehr Verantwortung zu übernehmen? Dann zeige doch dieses Interesse gegenüber Deinen Kollegen oder Chefs. Manchmal reicht genau dieses „Handheben“ aus, damit andere Dir abnehmen, dass Du eben gerade nicht nur Deinen Job machst, sondern dass Du längerfristig Deiner Arbeit nachgehen möchtest. Und bereits ein wertvoller Teil des Unternehmens bist.

Perspektive wechseln: Beginne die Veränderung bei dem Menschen, den du im Spiegel siehst. Und Du wirst merken, dass Du Deine Einstellung ändern kannst, wann immer Du willst. Konzentriere Dich täglich darauf, was man durch Veränderung der Einstellung hinzugewinnen kann. Die Veränderung des Mindsets kann eine große Chance für Neues oder Unerwartetes sein. Selbst ohne Sport könntest Du innerhalb von ein paar Wochen einen gesünderen Lifestyle beginnen. Mal Dir dann mal aus, was Du MIT Sport erreichen könntest…

In diesem Sinne: Ich halte Dich nicht auf! Leg also los, Du hast es in der Hand!

Weitere Tipps und persönliche Erfahrungsberichte findest Du in Hanjo‘s Buch „WORKING ON A NEW ME

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Bildquelle: Unsplash unter CC0-Lizenz

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