Comments
  • Luisa

    Der Staat bevorzugt verheiratete Paare, weil diese Verantworung füreinander übernehmen. Das ist ganz einfach zu sagen. Wer nicht heiratet, ist dem anderen zu nichts verpflichtet, ergo muss der Staat schneller einspringen (bspw. bei Arbeitslosigkeit).
    Für mich ist die Entscheidung zu heiraten und die Subventionierung einer Ehe also sehr logisch- logischer als das Konzept von vorneherein abzulehnen.

    29/11/2018
  • Katharina

    Nicht heiraten zu wollen, weil man nicht an die ewige Liebe glaubt (oder nicht daran, wissen zu können, ob die Liebe ewig sein wird) und heiraten zu wollen, weil man an die ewige Liebe glaubt, sind zwei gegensätzlich Ideale. Aber beide sind wohl idealistisch.
    Keine Entscheidung kann den Anspruch haben für immer zu sein. Wie du richtig sagst, könne wir einfach nicht wissen, ob etwas „für immer“ sein wird. Die Frage sollte aber vielleicht nicht sein, ob Heiraten romantisch oder hinterlistig ist, sondern, in wie fern man den Anspruch haben kann, in jeder Entscheidung absolut zu sein? Beziehungen sind erfüllt von potenziellen „Lügen“, manchmal bewusst, manchmal einfach nur durch Versprechen, die man nicht einhalten konnte. Aber kommt es nicht darauf an, ob ein Versprechen aufrichtig ist oder nicht und nicht darauf, ob man es auch wirklich einhalten KANN?

    17/08/2017
  • LiLaLu

    Ich stimme dir in soweit zu, dass eine Ehe heutzutage nicht mehr notwendig ist und die Bevorzugung durch den Staat mehr als unzeitgemäß.
    Was mich allerdings stört, ist die Ansicht, dass es ein Idealismus ist, der Vorstellung nachzuhängen für immer zusammen zu sein. Ich finde, dass unsere Generation immer mehr Schwierigkeiten hat, sich zu entscheiden. Studium, Beruf, Partnerschaft. Da geht es immer darum, noch etwas besseres in den unzähligen Möglichkeiten zu entdecken, besser als das, was man bisher hat. Alles ist temporär. Als ein (zugegeben sehr christlicher Bekannter) nach einem 3/4 Jahr Beziehung geheiratet hat, hat er uns das mit den Worten: „Man kann sich ja mal festlegen.“ kundgetan. Und das sehe ich auch so. Sich festlegen auf jemanden, den man gern hat, mit dem man gemeinsam sein Leben baut, sich aneinander entwickelt ohne immer rechts und links zu schauen, was es besseres geben könnte. Füreinander da sein und sich kennen, kümmern und begleiten. Das geht mit oder ohne Ehe. Aber die Ehe zu verteufeln, weil man sich nicht festlegen will darauf, jemanden ein Leben lang zu begleiten, finde ich feige. Das habe ich schon mit 16 so gesehen und sehe das heute mit 25 auch noch so. Btw ich bin nicht verheiratet ;-)

    15/08/2017
  • Sunny

    Der Text hätte von mir sein können! Zu 100% meine Gedanken. Danke dafür!

    09/08/2017
  • Dein denken, und logik, ist gut! Doch, ws sagt dein Herz!?

    Ich, finde es schön zu heiraten, und gut schätzend!! Vor Gott zähllt nur, diese eine ehe, die wir vereinbar, und bewusst entschieden haben, bist das Tod uns entscheidet.. Dass heißt, auch wenn wir nicht mehr mit dem Mann/Frau-sind, sind wir gebunden, solange wir leben, dann erst, ist es wieder möglich sich neu zuverheiraten. Auch, muß ich sagen, alles ist möglich, kommt nur drauf an, wer wehm, die untreue angetan hat, und darauf hin, wie dann die versöhnung aus sehen sollte, way bessere were, weil die entscheidung einer EHR!! Lg

    07/07/2017
Post a Comment

You don't have permission to register