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Das große Schwulen-ABC

“Aktiv”, “Rimming” und “Kai kai”? Wir haben uns mit drei schwulen Männern getroffen und über Sex, Penisse und Grundrechte gequatscht.

Hetero, schwul, lesbisch oder trans – jeder sollte sich so ausleben können, wie er möchte. In Deutschland ist das im Prinzip der Fall, die meisten akzeptieren, dass es auch etwas anderes gibt als die klassische heterosexuelle Familie mit zwei Kindern. Dadurch bilden sich auch viele kleine Gruppen mit einer eigenen Kultur, die für Außenstehende ein bisschen schwer zu verstehen ist.

 

Grindr, Cruisen, Rimming, was?

 

Wir haben uns mit drei homosexuellen Männern zum “Germany’s Next Topmodel” – Gucken verabredet und bei zwei Flaschen Sekt Begriffsklärung betrieben: Von Schwulen für “Heten” – mit einem Augenzwinkern. Denn vielleicht entdeckt man ja noch etwas, was man noch gar nicht kannte, aber gern ausprobieren möchte…

 


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    Aktiv oder Passiv

    Kommen wir gleich mal zur Sache – es geht nämlich um Sex. Als “aktiv” bezeichnet man den Partner, der beim Geschlechtsverkehr seinen Penis einführt, als “passiv” den anderen Partner. Unterscheiden kann man außerdem noch zwischen “Top” und “Bottom” (Unten und Oben), die jedoch noch gewisse Eigenschaften mit sich ziehen können: Dem Bottom kann unterschwellig eine feminine Rolle zugewiesen werden, da er penetriert wird. Feminin heißt hier aber nicht weiblich per se, sondern alles was als weibliche Eigenschaften gesehen wird, was in irgendeiner weise “weich”, “süß”, “passiv” ist – und damit eben nicht männlich. Der Top dagegen kann damit  in der Macho-Schiene agieren und sich allem bedienen, was als “maskulin” gesehen wird.

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