John Oliver hat (mal wieder) gezeigt, warum wir ihn lieben!

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Es war ein harter Winter für die ganze Welt. Doch am meisten gelitten haben wohl die USA – und der Rest der Welt mit ihnen. Seit dem Morgen des 9. November, dem Tag nach der Wahl, stand fest, was viele für unmöglich hielten. Donald Trump, eine rassistische Orange mit kleinen Händen, wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Mittlerweile ist auch der Tag der Amtseinführung schon vorüber gegangen und wir werden das Gefühl nicht los, dass irgendetwas fehlt.

Als ich gestern in meinem Browser Youtube öffnete, um etwas Musik zu hören, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. „Trump vs Truth – Last Week Tonight“ war der Titel des Videos, das mir auf meiner Startseite ‚empfohlen‘ wurde. Danke, Youtube! Während der letzten zwei Monate war es der britische Sarkasmus und die super lustigen Witze von John Oliver, die ich bei den größten politischen Debatten vermisst hatte. Doch jetzt ist er zurück und holt nach, was er verpasst hatte.

Wie in jeder Sendung bisher startet Oliver mit den Ereignissen der letzten Tage, bevor er sich seiner Hauptstory widmet – dem Konzept der Realität. Denn einem Mann wie Donald Trump, der durch seine Aussagen immer wieder klar macht, dass er die Realität nicht als wichtig erachtet, müssen einmal Fakten unter die Nase gehalten werden. Schließlich übertreibt Trump bei jeder Möglichkeit, wirft mit willkürlichen Zahlen um sich und tut seit Monaten alles nur Mögliche, um nicht mehr ernst genommen zu werden. In einer Stellungnahme nach seiner Vereidigung behauptete er, während seiner Rede hätte die Sonne geschienen, obwohl die ganze Welt beobachten konnte, dass es regnete.

Wenn ein Präsident selbst bei solchen Kleinigkeiten lügt, kann man ihm dann überhaupt noch trauen?

CvD: Ich studiere eine Kombination aus Soziologie und Politikwissenschaft an der Uni Augsburg. Meine politische Bildung habe ich jedoch eher durch gemütliche Weinabende mit Freunden als durch Anwesenheit in der Uni ausgebaut. Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage „Und, was machst du nach dem Studium?“ bin ich wieder zum Schreiben gekommen.