Wenn alles plötzlich Sinn ergibt: Album-Cover neu interpretiert

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Auch, wenn sich Nostalgiker dagegen aufbäumen, ist es eine statistische Tatsache: CD’s und Schallplatten werden immer weniger gekauft. Der Grund dafür? Sicherlich die digitalen Angebote im Netz. Doch es lässt sich auch spekulieren, dass die Covergestaltung der Tonträger eine Rolle dabei spielt. Denn mit einem Album-Cover ist es immer so eine Sache: Die Künstler haben sich für ihre Idee vermutlich krass gefeiert – und wir verstehen sie auf den ersten Blick oft nicht.

Warum überqueren die Beatles eigentlich die Abbey Road? Was passiert mit diesen verstörenden Hunden auf Blurs Album-Cover zu “Parklife”? Was ist das für eine Wand, vor der Jacko bei “Off the Wall” steht? Und – ach, bei Justin Bieber möchten wir diese kognitive Leistung erst gar nicht erbringen. Kurzum: Wir bräuchten dringend ein bisschen Hilfe bei der Entschlüsselung der Cover-Botschaften. Zum Beispiel von der Marketing-Agentur Aptitude, die acht der bekanntesten Alben neu interpretiert hat. Und im größeren Kontext macht plötzlich alles so viel Sinn!

Redakteurin vom Dienst: Ich bin ein klassisches Opfer der Orientierungslosigkeit nach dem Studium. Noch bezeichnender: Bachelorette der Medienwissenschaften. Erfülle auch sonst - mit ungewolltem Schneid - viele nervige Klischees meiner Generation. Habe eigentlich immer Angst, möchte mich gerne selbstverwirklichen, am liebsten kreativ sein, mich mit Lifestyle, Subkulturen und Musik auskennen. Bin jedoch zuversichtlich, diese Klischees nach meinem Praktikum bei ZEITjUNG.de zu überwinden, wirklich Bescheid zu wissen und einen lässigeren Beschreibungstext verfassen zu können.