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HomeCamp: Im Garten fremder Leute zelten

Die Website HomeCamp verbindet den Komfort von Airbnb und das Netzwerk von Couchsurfing, damit Reisende für wenig Geld auf Privatgrundstücken campen können.

Einfach mal mit dem Zelt oder dem Van losziehen, um irgendwo anzuhalten und dort sein Nachtlager aufzuschlagen, gestaltet sich viel schwieriger als man anfangs vielleicht meint. Auf den meisten öffentlichen Plätzen ist campen verboten und ausgeschriebene Campingplätze werden immer teurer. So wird aus dem Sommerabenteuer auch mal schnell eine teure Angelegenheit, ganz abgesehen davon, dass öffentliche Campingplätze, auf denen noch tausend andere Menschen um dich herum sind, eh nur halb so viel Spaß machen.

Die Website HomeCamp verbindet nun Reisende mit Einheimischen, die freies Land besitzen und die dieses gerne für Camper freigeben. Das tolle daran ist, dass die Camper oft nicht nur die Rasenfläche, sondern auch privates Wifi oder sanitäre Anlagen mitbenutzen dürfen. Außerdem profitieren beide Seiten von dem sozialen Kontakt. Camper lernen die Einheimische kennen und die Besitzer finden Freunde von überall auf der Welt. Eine Nacht kostet die Camper zwischen 9 und 18 Euro. Natürlich bestimmt das Zusatz Angebot den Preis: Viele Besitzer lassen auf ihren Privatgrundstücken richtige Wohlfühloasen entstehen und bieten sogar Kanus oder Fahrräder zur Benutzung an, wie Plaidzebra schreibt. Und in manchen Gärten sind sogar Wohnwägen und Vans erlaubt. Ein richtiger Geheimtipp also, für alle die gerne campen oder selbst ein Stück Rasen vermieten wollen.

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