Bilder: Frauen der Renaissance im Hipster-Style

Renaissance Hipster Romina Ressia

Die künstlerische Darstellung der Frauen in der Renaissance ist eher eintönig. Da sie per se keinem Beruf nachgingen und damit einhergehend eher als identitätslos wahrgenommen wurden, waren sie in der Malerei oft als Stellvertreter bestimmter Rollenbilder präsentiert – Mutter, Tochter, Dirne, Hexe, Eva oder die heilige Jungfrau Maria.

 

Rollschuh-Renaissance mit Kaugummi und Popcorn

 

Die argentinische Fotografin Romina Ressia gibt den Frauen in ihrem Projekt How would have been? neue Identitäten und spielt dadurch mit dem Zeitgeist und der Nostalgie. Im Interview mit ZEIT Campus sagt sie: „Wenn man über die Vergangenheit nachdenkt, sieht man meist nur das Gute und blendet das Schlechte aus.“ Um auf die Verschmelzung von Vergangenheit, Moderne, Digitalisierung und Globalisierung aufmerksam zu machen, stellt sie ihre Ladies mit modernen Gegenständen dar – Tennisschläger, Sonnenbrille, Sneaker. Das Resultat lässt die Frauen selbstbestimmter und stärker aussehen als je zuvor.