Raus aus der Bubble: So wird dein NewsFeed endlich wieder bunt!

Welch ein entspanntes Leben wäre es, wenn jeder deiner Meinung wäre, alle deine Interessen mit dir teilte und keiner dir widerspräche. Alles, was du denkst, wird noch befeuert und wenn du dir nicht ganz sicher bist, wirst du überzeugt. Du musst dir nicht mehr so viel Mühe geben, dir eine besonders reflektierte Meinung zu bilden oder Dinge zu hinterfragen. Hört sich utopisch an? Ist es aber nicht. Herzlich willkommen in deinem Newsfeed! 

Der mittlerweile allgemein bekannte Algorithmus vieler sozialer Medien versucht die persönliche virtuelle Welt für jede*n User*in so angenehm wie möglich zu gestalten. Das kann manchmal sehr praktisch sein, heißt aber auch, dass das, was dir dein Newsfeed anzeigt, nicht immer unbedingt der Realität entspricht. Denn natürlich ist deine „Meinungsblase“ nur ein sehr kleiner Teil dessen, was da draußen gedacht wird und in der Welt passiert. 

Du möchtest über den Tellerrand schauen und (gern erst mal ein Stückchen) aus der eigenen Bubble? Gegen einseitige Informationszufuhr, einheitliche Meinungen und verfälschte Wahrnehmung kannst du etwas tun. Wir haben ein paar Tipps und Tricks zusammengestellt, wie du mit ein wenig „Feedpflege“ wieder mehr Input in dein soziales Medium bekommst und nicht immer von weniger häufig gelikten Posts abgeschirmt wirst. 

 

Instagram und Facebook Engagement 

In den Netzwerken gibt es mittlerweile Gruppen, in denen sich mehrere Instagram-Nutzer über Messenger-Dienste zusammenschließen. Dort tauschen sie täglich Posts aus ihren Feeds miteinander aus und liken und kommentieren untereinander, was das Zeug hält. Wieso das Ganze? Um ihren eigenen Algorithmus zu „durchbrechen“ und zu verändern. Auch in Facebook-Posts rufen Nutzer*innen immer häufiger ihre Freunde dazu auf, zu liken und zu kommentieren. So sollen wieder mehr Beiträge verschiedenerer Leute auf ihrem Feed angezeigt werden.

 

Nachrichten und Zeitungen abonnieren

Wenn du dir deine Informationen und Nachrichten hauptsächlich aus den sozialen Medien ziehst, solltest du auf eine ausgewogene Informationszufuhr achten. Ein großer Vorteil von Social Media ist, dass du auch Nachrichtendienste aus anderen Ländern abonnieren kannst und so auch internationale Ansichten mitbekommst. Generell ist es wichtig, neben privaten Accounts auch offizielle Nachrichtendienste zu abonnieren.

 

Zu verschiedene Uhrzeiten aktiv sein 

Viele Unternehmen, Influencer und Seiten versuchen das Nutzungsverhalten ihrer Follower zu bestimmen, um nur zu den sogenannten Schlagzeiten ihren Content zu veröffentlichen. Feeds sind nicht nur chronologisch angeordnet, sondern zeigen vor allem auch die Beliebtheit von Posts an. Hier hilft es,
a) sich generell mehr Zeit zu nehmen, um auch Beiträge weiter unten zu sehen und
b) die Online-Zeiten zu variieren. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass man bewusster auf Social Media zugreift und nicht bei jeder Zeitlücke kurz ins Handy schaut.  

 

Hashtags folgen

Wenn du Hashtags abonnierst, kann der Inhalt in deinem Feed unterschiedlich ausfallen. Tipp: Du kannst sie auch einmal im Monat ändern. 

 

Kreuz und quer liken 

So verwirrst du deinen Algorithmus ganz bestimmt. Klick dich durch unterschiedliche Feeds oder Profile und verteile Daumen und Herzen. 

 

Follower-Zahlen

Eins sollte dir bewusst sein: Folgst du vielen Accounts, werden dir wahrscheinlich nicht von jedem alle Posts angezeigt, aber du erhältst einen größeren Ausschnitt von allem. Wer nur wenigen Accounts folgt, sieht mehr Posts von den bevorzugten Konten. 

 


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Bildquellen: Unsplash; CCO-Lizenz

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