Stellungswechsel: So träumst du häufiger von Sex

Sex und Feminismus, das passt nicht zusammen? Doch, wie unsere Kolumne „Stellungswechsel“ beweist. Nadine Kroll befasst sich mit den Fragen, die junge Menschen und speziell Frauen, die gerade ihre Sexualität entdecken, ganz besonders beschäftigen. Es geht um gesellschaftlichen Wandel, Selbstbestimmtheit, neugewonnene Freiheiten, Frauenrechte und natürlich ums Vögeln, kurz: um sexpositiven Feminismus und darum, dass sich niemand für seinen Körper oder seine Vorlieben schämen muss.

Du gehörst zu den Personen, die sich morgens so gut wie nie an ihre Träume erinnern können? Dann habe ich gute Nachrichten für dich: träumen kann man lernen. Und nicht nur das: Mit ein wenig Übung kann man sich sogar selbst beibringen, regelmäßig von Sex zu träumen, statt beispielsweise davon, in die Tiefe zu stürzen. 

Letzteres ist laut einer repräsentativen Umfrage der Apotheken Umschau übrigens der häufigste Albtraum der Deutschen. Doch statt uns jetzt mit der Bedeutung von Albträumen zu beschäftigen, widmen wir uns nun lieber den feuchten Träumen und der Frage, wie man sie (mit Absicht!) bekommt.

Bestimmt hast du schon mal von einem sogenannten „Traumtagebuch“ gehört. Jeden Morgen nach dem Aufwachen, noch bevor du Instagram öffnest, schreibst du auf, was du in der letzten Nacht geträumt hast. Dabei ist völlig egal, ob du nur Bruchstücke aufschreibst oder komplette Romane: Hauptsache, du machst es konsequent – auch wenn du dich nur an wenig erinnern kannst. 

Mit der Zeit wächst auf diese Art dein sogenanntes „Traumgedächtnis“. Du erinnerst dich immer häufiger und immer besser an das, was du geträumt hast. Ob du in ein echtes Tagebuch aus Papier oder aber die Notiz-App deines Smartphones schreibst, spielt dabei übrigens keine Rolle.

Schritt Nummer 2: Meditation. Die kann nämlich nicht nur sehr entspannend sein und stressreduzierend wirken, sondern dir auch dabei helfen, abends besser runterzufahren und dich auf einen erholsamen Schlaf vorzubereiten. Das Ziel dabei ist, dich in einen so entspannten Zustand zu meditieren, dass du in einen Klartraum rutschst – also einen Traum, bei dem du dir bewusst darüber bist, dass du gerade träumst und den Inhalt des Traums steuern kannst. 

Um luzides Träumen zu erreichen, benötigt es zwar etwas Übung, doch wer sich jeden Abend die Zeit dafür nimmt, kann sich selbst (Sex-)Träume erschaffen, die so realistisch sind, dass sogar echte Orgasmen möglich sind.

Tust du dir beim Einschlafen eher schwer damit, deine Gedanken vollkommen loszulassen, können erotische Hörbücher dir dabei helfen, sanft in sexy Träume abzugleiten. Ein Anbieter, der dabei insbesondere auf die Fantasien und Wünsche von Frauen* eingeht, ist femtasy. Doch auch auf Youtube wirst du mit der Suche nach erotischer Meditation fündig. Viel Spaß beim Ausprobieren und angenehme Träume! 

Sex und Feminismus, das passt nicht zusammen? Doch, wie unsere Kolumne „Stellungswechsel“ beweist. Nadine Kroll befasst sich mit den Fragen, die junge Menschen und speziell Frauen, die gerade ihre Sexualität entdecken, ganz besonders beschäftigen. Es geht um gesellschaftlichen Wandel, Selbstbestimmtheit, neugewonnene Freiheiten, Frauenrechte und natürlich ums Vögeln, kurz: um sexpositiven Feminismus und darum, dass sich niemand für seinen Körper oder seine Vorlieben schämen muss.

Nadine Kroll, geboren 1990, studiert Kunstgeschichte in Berlin. Mit 19 Jahren zog sie aus der schwäbischen Provinz in die Hauptstadt und konnte zum ersten Mal ihre Sexualität ausleben. In Blog-Artikeln ließ sie neugierige Leser 2013 erstmals an ihren Erlebnissen teilhaben und legt nun mit ihrem Buch „Stellungswechsel“ umfassend und ungeschminkt Zeugnis von den hellen und den dunklen Seiten ihres Lebens ab.

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Bildquelle: Unsplash; CCO-Lizenz

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