Diese Surfer räumen mithilfe eines schwimmenden Mülleimers unsere Meere auf

Seabin Mülleimer Meer Müllverschmutzung Ocean 2

Beste Freunde kann nicht nur niemand trennen, beste Freunde haben gemeinsam auch die genialsten Ideen. Die beiden Australier Andrew Turton and Pete Ceglinski surfen für ihr Leben gern. Doch mit zunehmender Surferfahrung verstärkte sich auch eins:

Die Verschmutzung der Weltmeere. Sie wird ein immer größer werdendes Thema, mittlerweile gleicht unser Ozean einer einzigen, riesigen Müllhalde. Millionen Tonnen von Plastik, Öl, Waschmittel und Benzin, schwimmen zwischen Fischen und und anderen Lebewesen munter vor sich her. Nicht nur für die Meeresbewohner selbst, sondern auch für uns Menschen, kann dieser Müll durch Chemikalien in Öl, Plastik & Co. durch unsere Nahrungskette schwere Schäden anrichten. Andrew und Pete hatten davon endgültig die Schnauze voll, kündigten ihre Jobs und widmeten sich mit „The Seabin Project“ voll und ganz der Rettung der Weltmeere. Mit diesem genialen wie simplen schwimmenden Mülleimer wollen sie das Wasser kostengünstig reinigen.

Floating rubbish bin that cleans Oceans: http://goo.gl/oM9bWl

Posted by Bored Panda on Donnerstag, 17. Dezember 2015

Der Eimer besteht aus einem Filter sowie einem Netz, mithilfe dessen Müll und Dreck ganz einfach und 24/7 aufgefangen werden können. Verbunden mit einer Wasserpumpe am Ufer, wird der Eimer elektronisch betrieben. Durch den entstehenden Unterdruck, der über der Wasseroberfläche entsteht, werden zwar Müll und Dreck, nicht aber Tiere, angesaugt.

Für Pete ist der Schutz der Meere nicht nur dank seiner Leidenschaft zum Surfen ein wichtiges Anliegen. Er ist gelernter Produktdesigner und hat jahrelang Plastikartikel entwickelt und kreirt. Produkte, die eigentlich keiner braucht, erzählt er im unten stehenden Imagevideo des Projekts. Der „Seabin“ soll nun Abhilfe schaffen, nicht nur Surfer, sondern auch Meeresbewohner glücklich machen. Dazu wollen die zwei Australier mithilfe des aufgefangenen Mülls einen weiteren Behälter bauen, erklären sie weiter: „One of the goals is to make the Seabin from our own plastics to create another Seabin to capture more, it’s a domino effect. The second goal is to create a world where we don’t need the Seabin.”

 

Mit weniger als einem Kaffee den Ozean retten

 

Damit die zwei Erfinder die Wundereimer schon Ende 2016 in verschmutzten Orten, wie beispielsweise in Häfen, einsetzen können, benötigen sie eure Unterstützung: Zwar haben sie mit $69.000 bereits 30% (Stand: 21.12.2015, 14:56)  ihres Ziels erfüllt, für die Umsetzung des Prototyps in ein reelles Produkt, fehlen ihnen allerdings noch weitere Spenden. Auf Indiegogo könnt ihr beispielsweise $2, umgerechnet 1.80 € spenden und so mit weniger als einem Latte macchiato, den zwei Surfern helfen, unsere Meere von Plastik zu befreien. Wie Australier sagen würden: „Easy as“! Mehr Informationen findet ihr hier: seabinproject.com | Indiegogo | Facebook  

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