Veganuary – ein nachhaltiger Vorsatz

„Nächstes Jahr geh ich zweimal die Woche joggen, meditiere jeden Morgen um 6 Uhr, denke nur noch positiv und verzichte auf Süßigkeiten und Alkohol.“ Viele Vorsätze, um sich selbst etwas Gutes zu tun. Doch wie wäre es mit einem Vorsatz, der nicht nur einem Menschen, sondern vielen Menschen und auch der Erde und den Tieren guttut? Über 400.000 Menschen hatten sich dieses Ziel für den Januar 2020 gesetzt. Wie das geht? Die Organisation und Kampagne „Veganuary“ motivierte wieder einmal erfolgreich zu einem veganen Start ins neue Jahr – ein Win-Win-Vorsatz für sich selbst und die ganze Welt.

Der Januar is(s)t vegan!

„Veganuary“ setzt sich aus den Wörtern „Vegan“ und „January“ zusammen: der Januar is(s)t vegan! Seit 2014 begeistert die Kampagne über 500.000 Menschen weltweit. Begonnen hat alles in Großbritannien. Seit 2020 ist die Kampagne auch in Deutschland vertreten. Zudem schließen sich immer mehr prominente Unterstützer der Organisation an – darunter Paul McCartney und Joaquin Phoenix.

Ökologische Folgen eines veganen Monats

Was es für die Umwelt bedeutet, wenn sich 350.000 Menschen einen Monat vegan ernähren, hat der Wissenschaftler Joseph Poore veranschaulicht: Es werden 42 Tonnen weniger Treibhausgase produziert. Das sind mehr als 450.000 Flüge von Berlin nach London. Außerdem werden 2,5 Millionen Liter Wasser gespart, es reichert sich weniger schädlicher Klärschlamm in Gewässern an und nicht zu vergessen: Es werden Tierleben geschützt.

Vegan – aber richtig!

Vegan zu leben ist nicht mit Verzicht gleichzusetzen: Um den Start in den veganen Monat dennoch zu erleichtern, bietet „Veganuary“ eine Inspiration an veganen Rezepten und Alternativen zu tierischen Produkten. Außerdem wird erklärt, wo in der veganen Ernährung Proteine und Nährstoffe zu finden und welche Produkte besonders gut zum Backen geeignet sind.

Die große Teilnahme an „Veganuary“ zeigt, dass sich immer mehr Menschen für eine vegane Ernährung entscheiden: wegen des Tierwohles oder aus gesundheitlichen oder ökologischen Gründen. Auch, wenn der Januar schon vorbei ist: die Entscheidung, sich vegan zu ernähren, ist nicht monatsgebunden. Also weshalb das Ganze nicht einfach einmal ausprobieren – und ran an die Gemüse- und Obstregale! Schon ein paar vegane Tage im Jahr können viel bewirken. So muss man nicht dauerhaft verzichten, kann aber trotzdem Gutes tun.

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Bildquelle: Pixabay.com; CCO-Lizenz

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