Männer und der Sex: Wenn man bei der Traumfrau keinen hochbekommt

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Auch der Blowjob hilft nichts

 

Ich weiß, dass sie das schon oft gemacht hat. Man merkt sofort, dass sie das eigentlich kann. Umso schlimmer, dass sich mein Penis auch in ihrem Mund nicht dazu durchringen kann, sich aufzurichten. Wenige Minuten später also der qualvolle Augenblick ihres Aufgebens. Sie lächelt mich freundlich an, zum Glück nicht mitleidig. „Wir können es später nochmal versuchen“, sagt sie und ich denke nur: „Wir konnte ich das nur verkacken?“ Ich grinse schief, sage das, was man in so einer Situation eben so sagt: Dass mir das ewig nicht passiert sei und dass ich sie wunderschön finde.

Wir trinken ein Bier, einen weiteren Versuch gibt es nicht. Irgendwann schlafen wir ein, sie dreht sich weg und ich liege wach neben ihr. Es ist gar nicht unbedingt der Umstand, dass ich keinen hochbekommen habe – das passiert schon mal und ist keine Riesen-Sache. Es ist, dass da kurz etwas zwischen uns aufgeleuchtet war – etwas Gutes, das nun erloschen ist und von dem ich weiß, dass es nicht wiederkommen wird. Also schaue ich ins Dunkel ihres Zimmers und weiß, dass ich hier nicht schlafen kann. Also ziehe ich mich langsam an. Ich leuchte mit meinem Handy über ihren Schreibtisch und schreibe auf die Rückseite eines Arbeitsblattes meine Nummer und: „Ich fand es wunderschön mit Dir. Beim nächsten Mal mache ich es besser. Versprochen. ;)“ Ich mache noch eine Anspielung auf eine Band, über die wir beide geredet haben und schleiche mich nach einem letzten Blick auf ihre Schönheit aus dem Zimmer.

Manchmal kam ich danach in die Bar, in der ich sie getroffen habe. Gesehen habe ich sei seitdem nicht mehr. Und gehört auch nicht. Sie hat nie angerufen.