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12 Fragen, 12 Antworten zum Thema: Blutspende

Immer wieder taucht Verwirrung auf, was das Thema Blutspende betrifft. Spenden zu können ist längst keine Selbstverständlichkeit. 12 Fragen, 12 Antworten.

Täglich passieren Unfälle, täglich wird irgendwo Blut vergossen. Daher ist Engagement bei der Blutspende umso wichtiger. Doch die Zahl der freiwilligen Spender ist im Vergleich zu den letzten Jahren gesunken, und viele Menschen waren auch noch nie in ihrem Leben Blut spenden. Zu viel Verwirrung, zu viele offene Fragen. Dazu kommen einige Barrieren für verschiedene Menschen, sodass man letzten Endes nicht weiß, ob man denn nun spenden darf oder nicht. Bisher war es beispielsweise homosexuellen Männern verboten, zu spenden, dann wurde die Regelung gelockert. Daraufhin war es ihnen trotzdem erst nach einem Jahr sexueller Enthaltsamkeit möglich, Blut zu spenden – unfair, wie einige finden. Dänemark hat diese Regelung nun gelockert und die Wartezeit auf vier Monate verkürzt. Aber trotzdem bleiben noch einige Fragen offen, die uns Patric Nohe vom Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes zu beantworten versucht.

  • hand rotes kreuz

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    Wie oft darf man zur Blutspende?

    Generell dürfen Frauen innerhalb von 12 Monaten viermal, Männer sechsmal Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Mindestabstand von 56 Tagen liegen. Die 12 Monate beziehen sich dabei nicht auf das Kalenderjahr, sondern auf einen 12-monatigen Zeitraum ab der ersten Spende. Der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand sowie die maximale Anzahl von vier (bzw. sechs) Spenden innerhalb von 12 Monaten ist wichtig, damit der Körper die gespendeten Blutzellen nachbilden kann und so einem Eisenmangel vorgebeugt wird.

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