21 vs 29: Wie sich das Leben verändert, wenn man auf die 30 zugeht

21vs29

Zeit für eigene Entscheidungen

 

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheint, bringt dieser Lebensabschnitt dennoch viele gute Dinge mit sich. Wir sind etwas mehr im Reinen mit uns selbst und schaffen es deshalb öfter „Nein“ zu Dingen zu sagen, die nicht zu uns passen oder auf die wir keine Lust haben. Wir trauen uns mehr zu, sei es ein neuer Job oder eine Solo-Reise. Wir wissen, dass wir das schon schaffen. Zwar passen wir nicht mehr in unsere Party Kleider von damals rein, dafür leben wir jetzt vielleicht etwas gesünder und können uns im besten Fall mehr das leisten, worauf wir Lust haben.

Während wir im Studium einfach nur die nächste Klausur bestehen wollten, müssen wir uns jetzt damit auseinandersetzen, was für ein Leben wir eigentlich führen wollen und was uns glücklich macht. Zwar sind wir immer noch in der Findungsphase, aber jetzt wo man aus dem Unitrott raus ist, sagt einem keiner mehr, was man als Nächstes machen soll, was zwar befreiend, aber unheimlich zugleich ist.

 

Der Rest des Lebens liegt vor einem – Machen wir das Beste draus!

 

Und doch kann es schnell passieren, dass man sich von seinem Umfeld unter Druck gesetzt fühlt, dem typischen Lebensentwurf gerecht zu werden. Sei es Karriere, Ehe oder Kinder. Wenn man merkt, dass das alles nichts für einen ist, erfordert es viel Mut seinen eigenen Weg zu gehen, während alle um einen herum die Milestones des traditionellen Lebens abhaken. Und falls man all das tatsächlich möchte, ist das natürlich auch super.

Man sollte nur nicht vergessen, dass man immer noch jung ist! Zu jung, um jedes Wochenende auf Netflix zu verbringen und zu gärtnern. Dafür ist noch genug Zeit, wenn wir 50 sind. Davor kann man auch noch ein paar verrückte Sachen machen, sei es nun ein Fallschirmsprung, ein Karrierewechsel, eine Reise nach Südamerika oder auch nur der Besuch eines neuen Restaurants.

 

Folge ZEITjUNG auf FacebookTwitter und Instagram!

Bildquelle: Unsplash unter CCO Lizenz

 

Autorin: Als Ur-Berlinerin bin ich eine vom Aussterben bedrohte Art in der Hauptstadt, die meine größte Muse ist, denn hier kann aus jeder U-Bahn Fahrt eine Geschichte werden. Wenn's mir zwischen Falafel, veganer Pizza und Moscow Mule zu viel wird, fliehe ich an nahe und ferne Orte. Geht das gerade nicht, wird die 1000ste Serie angefangen, Wein mit den Mitbewohnern getrunken oder auf der Gitarre geklimpert.