5 Deutsch-Rap-Geheimtipps

Kennst du das? Du hast immer diesen einen Künstler, manchmal auch mehrere, zu dessen Musik du einen ganz besonderen Draht hast. Du hörst jeden Song, jeden Track und jedes Mal löst es etwas in dir aus und du bist mit ganzem Herzen bei der Sache. Meistens sind das Künstler*innen, die mit ihrer Musik eher nicht in den Charts landen, oft weil ihre Musik nicht ganz Playlisten-tauglich ist und sie deshalb nie den großen Durchbruch geschafft haben. Andere sind nach ihrem Durchbruch wieder in der Versenkung verschwunden. Und wo ist diese Versenkung größer als im Hip-Hop, bei dem es doch so viele Newcomer gibt? Hier sind 5 dieser eher unbekannten Künstler*innen, die ich jedem Deutsch-Rap-Fan ans Herz legen kann.

1.      Odmgdia

Beim Rap-Duo Duzoe und Dollar John weißt du manchmal nicht genau, auf was du dich einzustellen hast. Unter ihrem, doch sperrigen, Bandnamen Odmgdia bringen sie seit 2017 Musik raus. Wo noch in ihrem ersten Release „Eat Shit Or Try Dying“ der Battle-Rap-Aspekt, gemischt mit Techno-Elementen, stark hervorstach, sind die neueren Releases deutlich düsterer, melancholischer und persönlicher. Trotzdem wird noch immer die alte Schiene gefahren, mit satten, gut produzierten Beats und einem unverkennbaren Sound. Ob nun die Szene auseinandergenommen wird oder härtere Themen wie Depressionen, Selbsthass und Drogenkonsum aufgearbeitet werden: Die Musik der beiden ist keine Wohlfühl-Mucke, die in den Diskos rauf und runter gespielt wird. Da ist es nicht verwunderlich, dass der große Erfolg für die beiden bisher ausbleibt. Nur knapp 58.000 Aufrufe hat das Musikvideo zu UPPERS/DOWNERS. Nichts im Vergleich zu den zuweilen zweistelligen Millionen-Klickzahlen einer 187 Strassenbande.

Großer Anime-Fan und leidenschaftlicher Gamer mit einem Faible fürs Schreiben und das Lernen von Sprachen - gerne auch mal ausgefallenere wie Elbisch oder im Moment Mandarin. Zudem ein überzeugter Hemdenträger, exzessiver Nutzer der Farbe Schwarz (Dark Mode ist PFLICHT) und Katzenliebhaber.