8 Dinge, vor denen das Internet am meisten Angst hat

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Es gibt viele unheimliche Dinge auf der Welt! Aber ein User hat auf Reddit das Battle des Grusels auf die Spitze getrieben und gefragt: „Was ist das Erschreckendste, das tatsächlich existiert?“  Und die Antworten haben es in sich!

Am meisten Angst haben wir scheinbar vor Krankheit, Schmerz, dem Unbekannten und Kontrollverlust. Das war vielleicht zu erwarten, aber es gibt auch befremdliche Orte oder Bedrohungen, die uns Alpträume bereiten. Seht selbst:

1

Alzheimer – „Dein Gedächtnis, deine Persönlichkeit und alles, was dich zu deiner Person macht, entgleitet dir ganz langsam für immer.“

Diese Krankheit und vor allem der einhergehende Verlust der Persönlichkeit, dominiert die Urangst der Menschen. Egal ob NASA-Forscher, Obsthändler oder Alzheimer-Forscher selbst, diese Krankheit kann jeden treffen – und das macht Angst!
Übrigens, hier könnt ihr für die Alzheimer Forschung Initiative e.V. spenden.

2

Prionen – „Sie sind im Grunde verkorkste Proteine, die andere Proteine ebenfalls verkorksen und aus ihnen eine Art molekulare Zombies machen, die dein Gehirn auffressen.“

Diese Proteine scheinen direkt aus einem Horrorstreifen zu stammen. Abgeleitet von den Wörtern Protein und Infektion, sind Prionen mit großer Wahrscheinlichkeit für die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (BSE oder auch „Rinderwahn“) verantwortlich. Man nimmt sie durch kontaminierte Nahrung auf und es gibt kein Heilmittel.
Es kann Jahre dauern bis die Effekte auftreten. Du könntest sie jetzt haben und es nicht wissen. Aber keine Sorge, es wird noch schlimmer: Einer der Symptome ist Insomnia. Bei dieser Krankheit kannst einfach nicht mehr schlafen. Und nie wieder schlafen zu können, ist für uns alle einer der größten Horrorvorstellungen, oder?
Übrigens, normale Desinfektion tötet die Prionen nicht ab. Nicht einmal Feuer hilft. Feuer! Die erste und beste Waffe der Menschheit, nutzlos. Feststellen kann man die Krankheit nur nach dem Tod durch die Untersuchung des Gehirns und selbst dann ist sie noch hochgradig ansteckend.

3

Australische Brennnessel – „Pferde, die sie berühren, stürzen sich von Klippen, um den Schmerz zu stoppen.“

Wenn wir über Dinge reden die uns Angst machen, darf natürlich etwas tötliches aus Australien nicht fehlen. Der Schmerz der Brennhaare dieser Brennnessel soll 10 mal unerträglicher sein als alles andere an Schmerz, dass wir uns vorstellen können. Bonus: Er kann über Jahre anhalten. Die Verbrennung ist so schmerzhaft, dass man nicht schlafen kann. Nichts hilft um ihn loszuwerden, außer Salzsäure. Ja, richtig gelesen: Salzsäure.
Übrigens, die Pflanze trägt Früchte und man kann sie tatsächlich essen. Natürlich wird empfohlen die unerträglich schmerzhaften Brennhaare darauf vorher zu entfernen. Nein, danke.

4

Bolton Strid – „100% Sterblichkeitsrate für alle, die versuchen drüber zu springen und hineinstürzen.“

Ja, wir reden hier von einem Fluss. Er sieht allerdings eher aus wie ein Bach. So schmal, man kann darüber springen. Die Sterberate liegt angeblich bei einhundert Prozent. Wenn du hineinfällst, saugen dich die unterirdischen Tunnel hinab und zermahlen dich an den hunderten Felsen. Leider gibt es – verständlicher Weise – kein Videomaterial wie es da unten ausschaut. Aber in dem oberen Video bekommt man einen guten Eindruck warum dieser harmlos und friedlich aussehende „Fluss“ als unheimliche und angsteinflößende Todesfalle gilt. Es ist das Wissen um den Wolf im Schafspelz, der uns hier Angst macht.

5

Locked-in-Syndrom – „Die Tatsache, dass du gelähmt und unfähig bist, irgendeinen Teil deines Körpers zu bewegen, während dein Geist vollständig funktioniert.“

Manche kennen die Panik und das Gefühl, wenn sie in ihrem Leben schon mal Schlafparalyse hatten. Das Locked-in-Syndrom sorgt dafür, dass du zwar bei Bewusstsein bist, aber körperlich fast vollständig gelähmt. Du bist unfähig durch Sprache oder Bewegungen zu komunizieren. Dir bleibt nur deine vertikale Augenbeweglichkeit, die merkwürdigerweise vorhanden bleiben kann. Wenn auch diese verloren ist, dann bleibt nur noch die Messung der Pupillenerweiterung als Sprachrohr in die Außenwelt. Führt gern mal zu der Horrorvorstellung „Lebendig begraben werden“.

6

Der Ozean – „Die Nacht verstärkt die Angst vor den unbekannten Tiefen um mindestens das Doppelte.“

Dieses unbehagliche Gefühl, wenn unter einem nichts als unendlich tiefes Schwarz ist. Es ist kein Wunder, dass es so viele Monster-Geschichten über den Inhalt des Ozeans gibt. Denn wir wissen wenig darüber: Man sagt, dass wir mehr über den Weltraum wissen, als über unser eigenes Meer. Wir können uns also gar nicht vorstellen was für Zähne fletschende Horrorwesen dort unten auf uns warten, bereit uns zu aufzufressen. Schlimmer wäre es nur, wenn Fische auch noch schreien könnten.

7

Intraoperative Wachheit – „Du wirst im Krankenhaus unter Narkose operiert und bist trotzdem während des gesamten Eingriffs wach, unfähig dich zu bewegen oder zu schreien.“

Ja, das gibt es wirklich. Man wird wach, kann sehen, hören, riechen und sogar Schmerzen empfinden – wenn zum Beispiel das Skalpell anfängt deine Haut aufzuschneiden. Allerdings dauert dieser Zustand meist weniger als 5 Minuten und hinterlässt keine Traumata. Oft erinnert man sich später gar nicht mehr daran. Trotzdem ist die Vorstellung – vor allem bei einer Augenoperation – ziemlich unangenehm.

8

Tollwut – „Eines Tages beginnt dein Rücken zu schmerzen… oder du hast leichte Kopfschmerzen. Zu diesem Zeitpunkt bist du schon tot. Es gibt kein Heilmittel.“

Jeder kennt die merkwürdige Panik nach einm Tierbiss. Der Grund ist Tollwut. Es gibt zwar eine Impfung, aber ohne diese verläuft die Tollwutinfektion innerhalb von 15 bis 90 Tagen tödlich. Schlimm wird es, wenn man unmerklich – z.B. von einer winzigen Fledermaus – infiziert wurde, denn eine nachträglich Impfung ist nur innerhalb von 24 Stunden möglich. Danach gibt es keine Heilung mehr. Dein Gehirn wird gekocht, du bekommst unendlichen Durst, kannst aber nichts trinken, weil du dich übergeben musst. Und dann wird langsam aber sicher dein Gehirn zersetzt – ein qualvoller Tod. Lasst euch impfen Leute!

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Bildquelle: Dmitry Ratushny on Unsplash