Eurosky, Digital Independence Day und die Frage: Wem gehört dein Feed?
Kennst du das Gefühl, wenn du auf einer Plattform postest und dich fragst, wem die Server eigentlich gehören, auf denen deine Daten liegen? Genau darum geht’s gerade wieder, denn am ersten Sonntag im August war erneut Digital Independence Day, mittlerweile schon die achte Ausgabe der monatlichen Aktion. Ziel: weg von US-Plattformen, hin zu Diensten mit Sitz in Europa.
Mittendrin: Eurosky. Die Idee dahinter ist clever und simpel zugleich. Eurosky läuft auf demselben AT-Protokoll wie Bluesky, das Konto lässt sich also einfach umziehen, ganz ohne neue App, neue Follower*innen oder verlorene Posts. Nur der Server steht künftig in Europa, betrieben unter anderem von gemeinnützigen Stiftungen wie der niederländischen Waag. Auch Tech-Podcaster Sascha Pallenberg, der Bluesky bereits aus Protest verlassen hatte, zählt zu den prominenten Stimmen, die für den Wechsel werben.
Digitale Souveränität klingt abstrakt, bis du merkst: Es ist am Ende deine Entscheidung, wem du deine Daten anvertraust. Wo würdest du die Grenze ziehen zwischen Bequemlichkeit und Kontrolle über deine eigenen Daten?
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