Insidertipps für Amsterdam

Amsterdam

Die holländische Stadt Amsterdam ist von Deutschland aus leicht zu erreichen. Entweder ins Auto oder den Zug steigen und schon ist man in nur wenigen Stunden vor Ort, um einen Kurztrip zu erleben. Auch wenn die Hauptstadt der Niederlande bei vielen hauptsächlich für ihre vielen Fahrräder und Coffeeshops berühmt ist, gibt es einiges mehr zu entdecken.
Hier ein paar Tipps abseits der klassischen Touristenpfade:

Besonders hipp ist es im westlichen Jordaan-Viertel, dem ehemaligen Arbeiterwohnviertel Amsterdams. Hier wohnen heutzutage die young professionals. Wer es etwas klassischer mag, sucht sich eine Bleibe im Grachtengürtel, dem Teil der Stadt zwischen der Herren- und Prinsengracht. Hotels findet man online etwa unter hotelspecials.de. Vom Grachtengürtel aus kann man wunderschön durch die Stadt bummeln oder im Vondelpark ein Picknick genießen und Einheimische sowie Touristen beim Sonnenbaden beobachten. Bei jedem Spaziergang heißt es aber: „Pass op!“, sonst wird man schnell von einem Radfahrer über den Haufen gefahren. Am besten ist es, selbst ein Rad zu mieten und die Stadt unsicher zu machen. Damit man auf den vielen Radwegen überlebt, gilt es nicht zu zögern und sich dem Strom anzupassen.

Wer gerne in Museen geht und plant, zukünftig öfter in die Niederlande zu fahren, für den lohnt sich die Museumskarte (Museumkaart): Bei einem Preis von ca. 60 Euro hat man so in den Niederlanden ein Jahr lang freien Eintritt in über 400 Museen. Besonders empfehlenswert ist in Amsterdam neben den Klassikern Rijksmuseum, Van Gogh Museum und dem Anne Frank Haus an der Prinsengracht, das zentrumsnahe FOAM mit seinen Fotoausstellungen.

Einen tollen Blick über die Stadt kann man vom Dach der modernen Stadtbibliothek (Openbare Bibliotheek) genießen. Und auch die Nordseite des Hafens bietet ein schönes Panorama. Das Restaurant „Hotel de Goudfazant“ bietet neben diesem wundervollen Ausblick leckeres Soulfood und ein edles Ambiente zum Entspannen nach einem aufregenden Tag in der Stadt der Grachten.

Wer seinen Kleiderschrank ein bisschen füttern möchte, den wird es freuen, dass die meisten Geschäfte in Amsterdam auch sonntags geöffnet haben. In der De 9 Straat und im gesamten Grachtengürtel findet man kleine Geschäfte, die mit ihren hippen und ausgefallenen Klamotten punkten. Zum Abschluss sollte der Weg in den Supermarkt führen, um sich für die Fahrt nach Hause noch schnell mit Stroopwafeln und Vla einzudecken.

Bild: Kevin Dooley unter cc-by-sa 2.0