Einschlaf-Probleme? Mit diesem Life-Hack schlummert ihr schon nach einer Minute

Frau Schlafen Wiese Atmen

Ihr kennt doch sicher diese Abende, an denen ihr wach im Bett liegt und einfach nicht abschalten könnt. Einschlafen kann dann schonmal dreißig Minuten oder sogar eine bis mehrere Stunden einnehmen. Das ist nicht nur super nervig, sondern raubt euch auch noch kostbare Schlafenszeit, gerade wenn ihr sie während der Woche nach einem stressigen Uni- oder Arbeitstag bitter nötig habt.

Wir haben nun einen Trick für euch, mit welchem ihr in wenigen Minuten und sogar bis zu unter einer Minute ins Land der Träume fallen sollt. Das heißt jetzt natürlich nicht, dass ihr bereits nach der ersten Übung sofort ausgeknockt werdet, so als würdet ihr gerade eine Vollnarkose bekommen. Nein, ein bisschen Geduld und Wille braucht es da schon. Aber es lohnt sch, denn diese Atemübung hilft euch auch, Stress und Angst abzubauen. Ja, sie soll sogar das Verlangen nach Suchtmitteln wie Zigaretten oder etwa Junk Food eindämmen können. Fakt ist jedenfalls, dass ihr, je mehr ihr übt, die beruhigende Wirkung spüren werdet.

 

Und so funktioniert’s:

 

Platziert eure Zungenspitze an eurem Gaumen und zwar nicht unmittelbar hinter euren Schneidezähnen, sondern an der „Kante“ des Gaumens, zur Mitte hin. Atmet nun ruhig durch die Nase ein und zählt dabei bis vier. Den Mund lasst ihr dabei einfach zu. Haltet euren Atmen anschließend an und zählt dabei bis 7. Danach atmet ihr laut durch den Mund aus. Achtet darauf, dass eure Zunge ihren Platz die ganze Zeit nicht verlässt. Ohne zu stoppen, solltet ihr diese Abfolge nicht mehr als vier Mal wiederholen. Wie schnell ihr atmet oder eher zählt, ist nicht wichtig, hauptsache ihr haltet euch an die „4,7,8“-Abfolge.

Na, spürt ihr schon eure innere Gelassenheit? Nein? Naja, ihr müsst das ganze Prozedere schon eine Weile üben. Geht es nach Dr. Andrew Weil, Mediziner, Professor und Bestseller Autor, dann muss die Technik zwei mal am Tag, acht Wochen lang geübt werden, um das effektivste Ergebnis zu erzählen. Nach einem Monat kann dann auf acht Atem-Abfolgen erhöht werden. Warum die Übung funktioniert? Wie wir wissen, führen und Stress und Ängste dazu, schnell und unausgeglichen zu atmen. Auch andersherum: Wenn wir flach atmen, folgt oft Stress. Die Art, wie wir einatmen ist also umso wichtiger.

Wenn euch also das nächste Mal etwas unglaublich stresst, dann nehmt euch einen kurzen Moment und wendet die Atem-Technik an. Ihr wollt eurem Freund die Meinung geigen? Erstmal durchatmen. Ihr werdet euch wundern, wie gelassen und klar ihr euch fühlt. Am Abend wiederholt ihr das Ganze zum Einschlafen. Und wie bei allem im Leben, solltet ihr nicht zu früh aufgeben. Denn auch das vermeintlich so alltägliche, simple, aber richtige Atmen benötigt Zeit und Übung.

Na dann gute Nacht und vor allem: Frohes Atmen!

 

Ihr habt das jetzt noch nicht so ganz verstanden? Hier habt ihr nochmal ein Video zur Veranschaulichung.

Nach zwei halbherzigen Semestern an der Uni war ich durch mit dem Thema Sozialwissenschaften. Die gute alte „Selbstfindung“ musste auch von mir in Angriff genommen werden. Vier Monate Arbeitsleben pur in Österreich und nochmal vier Monate Reisen in Südostasien später, fand ich meine tiefe Liebe für das Schreiben. Und sonst so? Ich bin auch noch unfassbar gut darin, teure Dinge zu verlieren, gerate oft unnötigerweise in Zeitnot und bin ein Profi im Analysieren. Wenn ich euch nicht gerade mit meinen Artikeln beglücke, bin ich in den Bergen, fange neue Perspektiven ein, reise durch die Welt oder verhelfe anderen Menschen zu ihren Reisen in ferne Länder. Oder aber ich tänzle mit einem verdammt guten Glas Rotwein durch die Küche, den Duft eines weltklasse Risottos in der Nase. Alles, bloß keine Monotonie.