Denn Barbie zeigt mit ihrer Wespentaille, ihrem kurzem Oberkörper und den schlanken Beine, völlig unrealistische Vorstellung des Körpers. Es gibt zwar seit 2015 auch eine „Curvy-Barbie“, doch ob sie diesen Namen auch tragen sollte, darüber lässt sich streiten. Ein Körperbild, das so toxisch und überholt ist zu reproduzieren ist aber alles andere als empowernd.

Hinzukommt, dass Mattel auch oft wegen den Produktionsbedingungen der Barbie-Puppen in Kritik gerät. Als man die Puppe auf den Markt brachte, war sie für viele Menschen schlicht zu teuer. Daher entschied man sich dazu die Qualität der Kleidung herunterzusetzen, um sie so mehr Menschen zu ermöglichen. Doch auf der einen Seite Menschen zur Solidarität aufzufordern und andererseits Menschen für eine billige Produktion auszunutzen, ist ein krasser Widerspruch.

Wie sieht die Zukunft von Barbie aus?

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Aber wer weiß, vielleicht bekommen wir ja bald eine Barbie, die sich gegen die Ausbeutung einsetzt und für gerechte Löhne von allen Menschen kämpft. Und sowieso ist da noch viel Luft nach oben. Wie wäre es mit einer Barbie mit Dehnungsstreifen, Augenringen und Pickeln? Mit unterschiedlich großen Brüsten, gepiercten Nippeln oder Zahnlücke. Denn: „You can be anything!“

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Bilder: Mattel; Screenshot von Barbies YouTube-Channel