Junge Liebe in China: Schmusen mit Smartphone

Sara Herrman China Junge Liebe

Die Jugend ist die vermutlich spannendste Zeit unseres Lebens. Wir gehen durch die unterschiedlichsten Phasen, lernen neue Blickwinkel und Sichtweisen kennen und lernen Besonderes mehr zu schätzen. Während wir versuchen, unser Leben einigermaßen auf die Kette zu kriegen und mit uns selbst klarzukommen, werden die Beziehungen zu Eltern, Freunden und Partnern in der jugendlichen Etappe deutlich intensiver. In unserer digitalisierten Welt meint man, es sei mithilfe von WhatsApp und Facebook einfacher, Freundschaften zu pflegen. Bindungen aufrecht zu erhalten und Kontakte nicht abreißen zu lassen, doch eine Erleichterung muss nicht immer gleichermaßen eine Verbesserung sein. Der Schlüssel zu einer guten, zwischenmenschlichen Beziehung ist Nähe. Das war auch der Schlüssel zu Sarah Mei Hermans‘ Fotoprojekt „Screen Touch“.

 

Die Kombination aus intensiver Beziehung und Digitalisierung

 

Sarah Mei Herman ist eine Fotografin aus Amsterdam. Auf ihrer Reise durch die Küstenstadt Xiamen in China im Jahr 2014 beobachtete sie verschiedene zwischenmenschlichen Beziehungen und dokumentierte diese mit ihrer Kamera. Gegenüber ZEITjUNG.de erklärte die Fotografin, was hinter „Screen Touch“ steckt: „In meinen Bildern ergründe ich die Beziehung und Intimität von Menschen, sei es die körperliche Nähe zwischen ihnen, was sie ausmacht oder die Notwendigkeit von körperlicher Nähe zu anderen Menschen.“

Redakteurin vom Dienst: Gleichermaßen getrieben von Großstadtherz und Heimatliebe sucht sich das wandelnde Chaos namens "Juli" aktuell ihren kleinen Platz in der Welt. Auf dieser Suche wird sie sowohl von ihrer großen Schreiblust als auch von ihrer Begeisterung für Hundebabys, Elvis Presley und Kinderschokolade begleitet.