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Bushido erstattet Anzeige gegen Polizei, weil sie ein Phantombild seinem Porträt nachgezeichnet hat

Als Gangster-Rapper ist es nicht leicht: Einerseits würde man schon gerne krass drauf sein, andererseits ist es blöd, wenn man von der Polizei gesucht wird.

Bushido hat eine mehr oder weniger kriminelle Vergangenheit: Körperverletzung, Steuerhinterziehung, versuchter Versicherungsbetrug, Sachbeschädigung. Das gehört als Rapper halt auch irgendwie zur Street-Credibility dazu, wa? Wie soll man jemanden denn sonst ernst nehmen? In letzter Zeit hat der 38-Jährige aber eher damit Schlagzeilen gemacht, dass er sich zu einem kleinen Spießer entwickelt. Aber gut, das ist wahrscheinlich auch das Alter oder so. Immerhin hat er auch ein Geschäft für Aquaristik, in dem er Fische und Korallen verkauft.

Vor kurzem tauchte dann ein Phantombild auf, mit dem nach einem Verdächtigen gesucht wurde, der eine Frau ausgeraubt haben soll. Der Mann auf dem Bild sah genauso aus wie Bushido – hat der Rapper irgendwann auch selbst gemerkt.

 

Phantombild aus dem Internet

 

Hat Bushido wirklich eine Frau überfallen? Nein, hat der gute Junge tatsächlich nicht. Aber ein Zeuge sagte bei der Beschreibung des Täters wohl, dieser sehe aus wie Bushido. Deswegen hat der Zeichner ein Bild des Rappers aus dem Internet genommen, den Bart ein wenig verlängert und eine rote Cap hinzugefügt. Bushido fand das erst zwar ganz witzig und “bedankte” sich für den Stylingtipp, inzwischen hat er aber Klage gegen die Polizei Stade eingereicht. Er möchte nicht mit einem Raubüberfall in Verbindung gebracht werden, mit dem er nichts zu tun habe. Irgendwie verständlich, oder nicht? Da rappt man zwar die ganze Zeit vom krassen Gangsterleben, aber niemand hat jemals behauptet, dass man das auch in echt sein möchte. Das wäre ja fast genau so schlimm, wie in einer Postfiliale anzustehen

 

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