#CatIsland: Auf dieser japanischen Insel leben 6-mal so viele Katzen wie Menschen

Aoshima-Insel-Japan-Katzen

Wenn Katzen schnurren, vibrieren ihre Körper so, dass sich das sehr beruhigend auf sie und uns auswirkt. Aber davon muss man euch Katzenliebhabern da draußen vermutlich nichts erzählen. Und ihr wisst sehr wahrscheinlich auch, dass Katzen in Japan vergöttert werden. Dann wird euch das, was jetzt kommt, eventuell zum Schreien, viel zu hektischem Atmen und Ausrasten bringen. Und euch, die Katzen absolut nicht leiden können, eventuell eher Gänsehaut und aufgestellte Nackenhaare bescheren.

Denn in der Region Setouchi im Süd-Westen Japans gibt es eine Insel, auf der 22 Menschen und 120 Katzen leben. Die kleine Fischerinsel heißt Aoshima. Wo Katzen ursprünglich zur Bekämpfung von Nagetieren angeschafft wurden, haben sie jetzt die ganze Insel übernommen. Es ist nicht möglich, keiner Katze zu begegnen geschweige denn Fotos ohne Katzen zu machen. Aber das würde dort auch niemand versuchen, denn die Vierbeiner sind die einzige Attraktion der Insel. Es gibt weder Restaurants, noch Unterkünfte, noch Getränkestände. Klingt trotzdem nach einem Traum? Dann lohnt sich für alle von euch, die jetzt gerade am Ausrasten sind und schon nach Flügen suchen und ihre Reise planen, definitv ein Tagesausflug. Mit der Fähre, die zweimal am Tag mit höchstens 30 Personen fährt, braucht ihr etwa 35 Minuten vom Festland.

Wenn euch das allerdings nicht reicht, könnt ihr auf der Halbinsel Enoshima tatsächlich gleich mehrere Tage verbringen. Denn da gibt es auch Katzen en masse. Die Insel hat zwar nur 4 Kilometer Umfang, ist aber wesentlich leichter mit der Bahn zu erreichen und für Tourismus ausgelegt. Dort könnt ihr baden, surfen oder euch, wenn ihr ganz verrückt seid, einfach den ganzen Tag mit Katzen umgeben. Und solltet ihr immer noch nicht genug haben, dann setzt euch doch in den neuen Hello Kitty Shinkansen Zug durchs Land und gönnt rosafarbenen Bordrestaurant eines der außergewöhnlichen japanischen KitKats.

Mir wurde die Faszination für Worte in die Wiege gelegt. Direkt neben meine Vorliebe für alles, was mit Gefühlen und Zwischenmenschlichem zu tun hat, Mode und französische Filme. Aus der Wiege in der fränkischen Heimat ging es für mich mit dem Vorhaben, all meine Vorlieben in einen Beruf zu packen, ins Schwabenländle. Mit einem Winter in irischen Pubs, einem Sommer in der Isar und bald einem Bachelor im Gepäck lasse ich mich nun überraschen, wie brotlos meine Kunst wirklich ist.