Erfolgreicher im Job werden: Auch Online-Seminare sind förderbar

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Das Prinzip, nach dem die heutige Gesellschaft ausgerichtet ist, lässt sich sehr einfach kalkulieren: Je höher der eigene Ausbildungslevel ist, desto besser wird man in seinem Job auch bezahlt. Doch oft werden auch neben dem Vollzeitjob Seminare belegt, die mehr mit den eigenen Hobbys zu tun haben, als mit dem aktuellen Berufsbild. Mittlerweile besteht ein breites Angebot, das Interessierte auch zu nutzen wissen. Wer genug vom stressigen Büroalltag hat und etwas Abwechslung braucht, belegt einen Kurs als Ernährungsberater. Oder man belegt genau wegen des Bürojobs einen Fremdsprachenkurs, um sich im Unternehmen mehr und mehr unentbehrlich zu machen.

Dabei spielt ein gewisser Faktor oft eine entscheidende Rolle: Wie soll man die Weiterbildung finanzieren? Es macht einen wichtigen Unterschied, ob ein Seminar aus reinem (privaten) Interesse besucht wird, oder ob es eine berufliche Natur gibt. So wäre es beispielweise bei der Aufstiegsfortbildung der Fall. Denn diese ist ganz besonders dafür wichtig, die berufliche Weiterentwicklung zu fördern. Oft ist die Beförderung mit zusätzlichen Qualifikationen verbunden und in einem solchen Fall ist es möglich, dies mit Geldmitteln zu fördern. Auch auf Online-Seminare trifft dies zu.

Es macht in der Fortbildung keinen Unterschied, auf welchem Weg diese geschieht. Bei einem Ganztagsjob empfiehlt es sich sogar, eher zu einem Online-Seminar zu greifen, da dies von jedem Ort und auch jederzeit durchzuführen ist. Meist sind solche Webinare an einen gewissen Zeitraum gebunden, in dem man sich in die Oberfläche davon einloggen kann.

 

Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es?

 

Bildungsprämie: Ein Zuschuss seitens des Staates von 50% aller Weiterbildungen, maximal jedoch 500€. Das Einkommen der Antragsteller darf allerdings die Grenze von 20.000€ nicht überschreiten.

Bildungsgutschein: Der Staat trägt in diesem Fall die vollen Kosten und übernimmt unter Umständen auch die Fahrt- und Übernachtungskosten. Dieses Fördermittel steht in Verbindung mit Arbeitslosigkeit und wird dann genehmigt, wenn die Weiterbildung die Chancen erhöht, wieder einen Beruf zu finden.

WeGebAU: Kurzform für „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftiger älterer Arbeitnehmer in Unternehmen“ – und der Name erklärt hier bereits, worum es sich dabei handelt. Der Staat übernimmt auch in diesem Fall die vollständigen Kosten.

Meister-Bafög: Ein Darlehen vom Staat, welches maximal 10.226€ beträgt. 30,3% davon gewährt der Staat als Zuschuss, der Rest muss zurückgezahlt werden.

Aufstiegsstipendium: Mit sehr gut abgeschlossener Ausbildung kann durch so ein Stipendium ein Hochschulstudium aufgenommen werden. Der Betrag kann hier monatlich 670€ erreichen. Zusätzlich erhält man einen 80€ Büchergutschein.

Weiterbildungsstipendium: Hier wird fast jedes berufsfördernde Thema gefördert. Ein Handwerker kann dadurch zum Beispiel seinen Meister nachholen oder eine Sekretärin hat dadurch die Möglichkeit, Englisch zu lernen.

Nur, wer ein zu hohes Einkommen aufweist oder bereits kurz vor der Pension steht, wird nicht viel Erfolg beim Ansuchen um eine Förderung haben. Dafür wird seitens des Finanzamtes eine Werbekostenpauschale anerkannt. Die Summe beläuft sich auf bis zu 1.000€. Letzten Endes ist auch das eine angenehme Kostenerleichterung, wenn die Fortbildung ein aktuelles Ziel ist.

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Bildquelle: Pixabay unter CC0