Lieferando: So bestellten wir 2021

Rettet hungrige Kochfaule in der Not - Lieferando. Bild: Unsplash

Spätestens durch die Corona-Pandemie sind Essenslieferungen wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells vieler Restaurants – in Deutschland zu Gunsten des Lieferdienstes Lieferando. Im Vergleich zu vor Corona-Zeiten wurden 47% mehr Bestellungen getätigt. In einer eigenen Studie veröffentlichte das Unternehmen nun umfassende Statistiken zum Bestellverhalten im laufenden Jahr. 

Das Modell ist recht simpel: Wenn der Gast nicht ins Restaurant kommt, bringt Lieferando das Essen eben nach Hause. Wahrscheinlich jede*r von uns hat schon einmal Essen nach Hause bestellt. Der typische Kunde bei Lieferando sieht dabei folgedermaßen aus: Er ist 35 Jahre alt, wohnt in einer Stadt und ist Fußball-Fan. Da er an einem regnerischen Sonntag keine Lust hat zu kochen, entscheidet er, sich das Abendessen liefern zu lassen. Mit seiner Lieferando-App bestellt er für sich und seine Partnerin einen Cheeseburger und indisches Butter Chicken.  

Bild: Lieferando

In diesem Szenario verpackt sind eine Reihe von Statistiken aus unzähligen ausgewerteten Bestellungen. 14 Millionen Nutzer zählte Lieferando im Jahr 2021 zu ihren Kund*innen, das sind 27% mehr als im vergangenen Jahr. Über 30.000 Restaurants in mehr als 2.000 Städten kooperieren mit dem Lieferdienst schlechthin in Deutschland. Nach der Gründung im Jahr 2009 hat es Lieferando durch geschickte Akquisitionen ihrer Konkurrenten geschafft, ein Monopol aufzubauen. Und so sieht man eben keine Fahrer mehr von Lieferheld.de und Co., sondern nur noch die auffällig orange gekleideten Fahrradfahrer*innen von Lieferando.  

Fußballnerd mit Faible für ein gepflegtes Pils, zwischen Dorfkneipe und Strandbar, zwischen Heimatliebe und Reiselust, zwischen Familie und WG, zwischen Döner und Frutti di Mare, zwischen Instagram und Süddeutsche und zwischen Schlager und Deutschrap.