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Bilderserie: Versteckte Parallel-Welten in Pfützen

Städte mal aus einem anderen Blickwinkel erforschen? Dieser Fotograf hält urbane Szenen, die sich in Pfützen spiegeln mit seinem Handy fest.

Der Fotografie Freelancer Guido Gutiérrez Ruiz aus Toronto stellt ganze Städte auf den Kopf. Er fotografiert Pfützen, die glasklar und spiegelglatt die Straßen in Paris, New York, Bordeaux und Co. säumen. Und es entstehen wunderbare neue Welten, in denen es viel zu entdecken gibt. Wir feiern den Amateurfotograf für seine Bilder, die einem gewissen Twist haben. Zu seiner Bilderreihe „Parallel World“ haben wir ihm ein paar Fragen gestellt.

 

Deine Pfützenbilder geben jedem Gebäude einen neuen Twist. Wie bist du auf die Idee gekommen, ausgerechnet Pfützen zu fotografieren? 

Guido Gutierrez Ruiz: Alles hat 2013 angefangen, als ich an einer Ampel gewartet habe, um die Straße zu überqueren. Ich habe zufällig in einer Pfütze die Reflektion von Wolken, Gebäuden und dem Himmel gesehen. Seitdem bin ich neugierig auf neue Parallelwelten, die sich wirklich überall finden lassen. Ich habe diese Pfützenbilder schon in Madrid, Toronto, NYC, Rom, Lisbon, Paris, Wien und vielen anderen Städten gemacht – es macht wirklich Spaß.

 

Was ist dein Lieblingspfützenbild und warum?

Oh wow.. das wurde ich noch nie gefragt. Ich mag eigentlich alle, weil jede Stadt ihre eigenen magischen Stellen hat. Aber wenn ich wählen müsste, wäre es das Bild aus Bordeaux mit dem kleinen Mädchen. Es spiegelt ein schönes Bild aus der Kindheit wieder.

 

Du machst die Bilder oft auf viel befahrenen Straßen. Ist deine Fotografie manchmal gefährlich? 
Ja, ich muss immer aufpassen, weil die meisten Pfützen mitten auf der Straße sind. Immer schön in beide Richtungen schauen.

 

Deine Bilder zeigen jede Stadt aus einem neuen Winkel. Hast du schonmal neue Sachen auf den Bildern entdeckt, die dir im echten Leben gar nicht aufgefallen sind?

Das ist das was ich an den spiegelnden Bildern mag. Weil es eine Reflektion ist schauen die Leute anders hin und nehmen das Bild anders wahr. Das gibt mir die Möglichkeit mehr auf Details zu achten, die man nicht sehen würde, wäre es ein Bild von einer Landschaft, die man so schon kennt.

 

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