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Letztes Jahr hat uns die Werbekampagne eines Damen-Hygieneprodukts gelehrt, dass Mädchen alles können, was auch Jungs können. Dennoch, wir sind geprägt von einem heteronormativen Gesellschaftsbild, welches ein ausschließlich binäres Geschlechtssystem voraussetzt, das wiederum das biologische Geschlecht mit Geschlechtsidentität, Geschlechtsrolle und sexueller Orientierung gleichsetzt. Glückwunsch Wikipedia dazu, das Wort Geschlecht möglichst oft in einen Satz gepackt zu haben. Auf deutsch: Jungs haben einen Pipi, mögen die Farbe blau und spielen nur mit Autos. Mädchen haben eine Mumu, lieben rosa und spielen mit Puppen. Dass es da noch mehr gibt, wird gerne und konsequent ignoriert.

 

Ein Hoch auf die Schublade

 

Ganz so festgefahren und simpel wie noch vor einigen Jahrzehnten ist das Rollenbild der Geschlechter zwar nicht mehr, doch sind wir uns der klaren Unterschiede zwischen Mann und Frau sicher. Wir neigen dazu – vor allem, wenn wir einen Vorteil daraus ziehen können – uns in die vorgefertigten Geschlechtsstereotype zu flüchten. Anschließend werfen wir uns es mit Vorliebe an den Kopf. Boah, bist du ein Macho vs. Ihr Weiber seid so zickig.

Doch wie wäre es, als Frau in den Körper eines Mannes zu schlüpfen? Könnte man sie dann besser verstehen? Würde man feststellen, dass die Unterschiede nur in den sekundären Geschlechtsorganen liegen und jeder alles kann, wie es uns die Werbung lehrt? Keine Ahnung. Ziemlich sicher würde man versuchen, die vermeintlichen Vorteile zu genießen. Zum Beispiel keine Damen-Hygieneprodukte mehr benutzen zu müssen.

Wir haben uns 28 weitere Dinge überlegt, die man sich im Männerkörper nicht entgehen lassen würde.

  • im Stehen pinkeln

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    Im Stehen pinkeln

    Ja. Einfallsreich. Dennoch der ultimative Vorteil des männlichen Geschlechtsorgans. Also: Drei Liter tanken, drei Stunden warten, sich an einen Ort ohne öffentliche Bedürfnisanstalt oder Versteckmöglichkeit begeben und dann: Hose auf, auspacken, genießen.