Gen Z will führen, nur nicht so, wie es die Boomer vorgelebt haben
Wenn du dir eine Führungsposition vorstellst, denkst du wahrscheinlich zuerst an Überstunden, ständige Erreichbarkeit und wenig Zeit für alles andere im Leben. Eine aktuelle Studie zeigt: Damit bist du nicht allein, und genau das hält viele junge Erwachsene von Führungsjobs fern, obwohl das Interesse eigentlich da wäre.
Was die Deloitte-Studie zeigt
Für die Deloitte Global Gen Z and Millennial Survey 2026 wurden zwischen November 2025 und Januar 2026 mehr als 22.500 Menschen der Generation Z und der Millennial-Generation in 44 Ländern befragt, darunter auch rund 800 Personen in Deutschland. Fast die Hälfte der Befragten gibt an, lieber einen langsameren, aber stetigen Karriereweg zu bevorzugen, wenn sie damit bestimmte Belastungen vermeiden können. Als Hauptgründe gegen eine Führungsposition nennen die Befragten drei Dinge: das Risiko von Stress und Burnout, zu viel Verantwortung und eine Verschlechterung der Work-Life-Balance.
Wo die Ablehnung endet
Interessant wird es bei der Frage, was Führungspositionen für dieselben Menschen doch attraktiv machen würde. Die Studie nennt drei Faktoren: eine höhere Bezahlung, flexiblere Arbeitsstrukturen und ein nachvollziehbarer Karriereweg innerhalb des Unternehmens.
Was das über Führung von morgen aussagt
Das klassische Bild der Führungskraft, die rund um die Uhr erreichbar ist und private Zeit für den Job opfert, wird von dieser Generation offenbar zunehmend hinterfragt statt automatisch übernommen.
Was das für dich persönlich heißen kann
Falls du selbst gerade zwischen „Ich will eigentlich mehr Verantwortung“ und „Aber bloß keinen Dauerstress“ schwankst, bist du damit laut dieser weltweiten Befragung von rund 22.500 jungen Erwachsenen alles andere als allein.
Foto von cottonbro studio: https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-person-sitzung-sitzen-9077355/
