Good News: Colasteuer macht Mexikaner gesünder

Mädchen Cola

Wir alle lieben Soda Getränke. Mexiko liebt sie ganz besonders, mehr als jede andere Nation der Welt. Die Folge: Das Land hat die bei Weitem höchste Todesrate infolge von chronischen Krankheiten ausgelöst durch zuckerhaltige Drinks. Der nicht zu verleugnende erfrischende Effekt einer kalten Cola, macht die Mexikaner dick und krank. Die Regierung ging dem pünktlich zum Neujahr 2014 entgegen und erhob eine „Zuckersteuer“ auf Cola, Sprite & Co. Stolze zehn Prozent, das entspricht circa sechs Cent pro Liter, mussten die Käufer oben drauf zahlen. Good News: Die Verkaufszahlen der zuckerhaltigen Krankmacher sanken tatsächlich.

Laut Forschern der „University of North Carolina“ hat sich der exzessive Konsum der Mexikaner im letzten Jahr um sechs Prozent minimiert. Die Studie, in deren Rahmen diese positive Entwicklung veröffentlicht wurde, zeige auch, dass dies vor allem am weiter sinkenden Einkommen vieler Mexikaner liege. „The study also noted that the drop-off was most pronounced among low-income Mexicans, falling by as much as 17% and suggesting that the tax itself was the cause for declining sales and not publicity or changing attitudes“, so fool.com.

Ein finanzielles Plus für die Staatskassen, aber auch gleichzeitig ein gesundheitlicher Vorteil für viele fettleibige Mexikaner. Eine Win-win-Situation und womöglich bald auch ein Vorzeigemodell für andere Länder.

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Bildquelle: Andrea Castelletti by CC

 

 

Praktikantin: Jenny, 22 Jahre jung und studiere derzeit Communication & Multimedia Design (also eigentlich mache ich irgendwas mit Medien) in Aachen. Da ich nun für mein Praxissemester in München bin, werde ich mich wohl an „Semmel“ und „bayrisches Bía“ -, was viel zu hell ist, gewöhnen müssen. Gell? Meiner Oma muss ich jeden Tag auf’s Neue erklären, dass ich eigentlich noch keine Ahnung habe, was ich mit meinem Studium anfangen soll. Ansonsten tendenziell zu spät, offen, facebook-los, oft sarkastisch - zu häufig falsch verstanden.