Fotoserie: So hipsteresque war die amerikanische Strandkultur in den 70ern

Jones Beach- Joseph Szabo

Mit der Serie Jones Beach widmet sich der Fotograf Joe Szabo der amerikanischen Strandkultur. In den frühen 70er Jahren begann er, den Jones Beach, einer der belebtesten Strände in Amerika mit über 6 Millionen Besucher jährlich, zu erfassen. Inmitten einem Meer von Menschen versuchte Szabo Momente freizulegen, die voll von Intimität und Nähe sind, an einem Strand, an dem es manchmal mehr als wild zu geht. So entstanden Bilder von gebräunten Bodybuildern, von schüchternen Jugendlichen, mit Sonnenöl eingecremten Gesichtern und von Frauen, die, so scheint es, direkt aus dem Quelle-Katalog für Bademode entsprungen sind.

Er versucht die Dynamik und jegliche zwischenmenschliche Verhältnisse, an dem Strand nahe New York City einzufangen. Hautfarben, Klassen und andere mögliche gesellschaftliche Trennungen sind zeitweise vergessen. Szabo versucht alle mit dem gleichen Respekt und derselben Weichheit zu porträtieren. Jones Beach ist „An absolute reference“ und wird die lustigen, schönen, interessanten und spannenden Momente der Strandkultur der letzten 35 Jahre bewahren und festhalten. Es ist eine Hommage an das Strandleben und die Menschen, die dort versuchen ihren Alltag zu vergessen. Szabo gelingt es mit einem feinem Gespür für besondere Momente die Menschen am Strand zu dokumentieren. Er schafft es mit seinen Bildern die ganz besondere Atmosphäre am Strand einzufangen.

 

1. Warum hast du dieses Portfolio erstellt?

Meine Inspiration war meine Liebe zur Fotografie. Sie ist ein Werkzeug, das mich mit den Menschen und Dingen um mich herum verbindet. Es hilft mir aus mir selbst herauszukommen und mit einer erhöhten Wahrnehmung alles aufzunehmen und offen zu sein für den Strom der Stimmung.

 

2. Was macht für dich ein gutes Foto aus?

Ein gutes Bild oder ein begabter Fotograf enthüllt etwas von der Essenz der Emotionen und dem Ausdruck des Themas.

 

3. Was ist deine Intension hinter diesen Bildern?

Meine Aufgabe ist es anderen zu zeigen, was ich gesehen habe, was mich in meinem Leben bewegt. Damit würdige ich die Leute und Dinge, die mir „gegeben“ wurden. Das macht mich insgesamt lebensfroher und lebendiger.

 

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