Du willst produktiv sein? Dann trink‘ nicht zu viel Kaffee!

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Früher Morgen. Der Wecker klingelt, prügelt einen geradezu aus dem Bett heraus. Schlaftrunken macht man sich auf zur Arbeit und da gibt es dann erstmal einen Kaffee. Man will ja schließlich heute besonders produktiv sein, ein ganzer Berg an Arbeit muss weg. Mal davon abgesehen, dass die Müdigkeit auch gerade echt lästig ist. Für viele ist der morgentliche Muntermacher schlichtweg unverzichtbar. Aber hilft Kaffee denn wirklich, die Produktivität zu steigern?

Zu Risiken und Nebenwirkungen…

 

Auf die Frage müssen wir euch jetzt leider eine ernüchternde Antwort geben: Kaffee trägt auf längere Sicht leider nicht dazu bei, die Leistungsfähigkeit zu verbessern. Neue medizinische Untersuchungen aus Amerika zeigen, dass Koffein zwar für einen kurzfristigen Leistungsschub sorgt, dieser aber von zwei entscheidenden Faktoren beeinflusst wird: Die Testpersonen waren bereits an Kaffee gewöhnt und fühlten sich nach dem Konsum von Koffein produktiver. Heißt: Ohne Kaffee war ein verbessertes Arbeitspensum nicht möglich.

Daraus schließen die Forscher, dass ständiger Kaffeekonsum Auswirkungen auf die Verfassung der Konsumenten hat: Durch Koffein wird unter anderem Adrenalin ausgeschüttet, was den Körper vielleicht belebt, dafür aber das rationale Denken beeinträchtigen kann. Außerdem wirkt der Kaffee ziemlich lange im Körper nach – wer eine Tasse um 8 Uhr morgens zu sich nimmt, hat abends immer noch 25 Prozent des Koffeins im Blut. Das beeinflust den Schlafrhythmus und weil der Wecker am nächsten Tag wieder so unbarmherzig klingelt, greift man erstmal wieder zum Wachmacher – ein Teufelskreis.

Die Dosis macht’s

 

Die Gewöhnung an den aufputschenden Stoff führt daher auch zu einigen Entzugserscheinungen, wenn man die Dosis abrupt absetzt: Kopfschmerzen, Übelkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Zu viel Koffein kann schließlich auch durchaus abhängig machen. Die Wissenschaftler empfehlen daher, den Kaffeekonsum langsam zu reduzieren, um die Entzugserscheinungen zu reduzieren und auch die Arbeitsleistung wieder vom Kaffee unabhängig zu machen. Im Klartext: Ihr müsst jetzt nicht alle panisch aufhören, Kaffee zu trinken. Sondern am liebsten die Dosis gering halten und einmal am Morgen das lecker-bittere Aroma genießen. Das reicht dann auch für den Rest des Tages und lässt euch nicht süchtig danach machen.

 

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Titelbild: Pexels unter CC0 Lizenz

Praktikant: Eine schicksalshafte Begegnung ... nein, Quatsch, lassen wir das! Im beschaulichen Augsburg bin ich zum Studieren gelandet, um mich meiner Vorliebe für die französische und italienische Sprache zu widmen. Nebenbei war ich lange bei Kanal C, Augsburgs jungem Radio aktiv - meine ersten zarten Versuche im Journalismus. Bei ZEITjUNG bin ich schon sehr gespannt, einen Einblick in die Welt des Online-Journalismus zu erhalten. Ach ja, zu mir noch: fußballinteressiert, höre gerne Rock und Metal (Indie ist aber auch 1 nices Genre!) und bin gerne mal auf Festivals zu finden.