Warum plötzlich Penisse auf Google Maps auftauchen

PicMonkey Collage-GoBallsOut

Der Penis. Männliches Statussymbol und Gegenstand vieler künstlerischer oder auch einfach nur witziger Darstellungen. Aber auch ein durchaus verletzliches menschliches Fortpflanzungsorgan. Vor allem beim Thema Krebs hört auch der lustigste Phallus-Spaß schnell mal auf: Hodenkrebs zählt zu den meist auftretenden Krebsarten bei Männern im Alter von 15 bis 39 Jahren. Die Krankheit wird in der Öffentlichkeit oft nicht ausreichend wahrgenommen, viele Männer erkennen die Symptome oft zu spät und gehen entsprechend selten zur Vorsorge. Wie kann man also dieses sensible Thema richtig aufgreifen, sodass es die nötige Aufmerksamkeit erhält?

 

Zeigt her eure Penisse

 

Neuseeland hat sich dazu jetzt was Besonderes überlegt: Warum nicht einfach eine Runde spazieren gehen und damit ein stolzes Genital auf Google Maps abbilden? Die Gesundheitsorganisation Testicular Cancer New Zealand hat genau dazu jetzt aufgerufen: Unter dem Hashtag #GoBallsOut sollen die Leute ihre Route beim Joggen oder Spazieren so legen, dass aus den Umrissen ein riesiger Penis mit zwei Hoden entsteht. Und damit das alles viral geht, sollen sie nach getaner Arbeit ihre Freunde in einer Challenge dazu bewegen, das Gleiche zu tun.

Mit dieser Kampagne will die Organisation auf das Thema Hodenkrebs aufmerksam machen. Passend dazu ist der April der offizielle Testicular Cancer Awareness Month. Ein erster Schritt, um das Risiko dieser Krebsart zu senken, ist mehr Bewegung. Daher lautet die unmissverständliche Message von Testicular Cancer New Zealand: Ab nach draußen zum Schwanzvergleich! Je mehr davon mitbekommen, desto besser. Die Neuseeländer lassen sich da nicht zweimal drum bitten, wie man unter anderem auf Instagram eindrucksvoll beobachten kann.

Praktikant: Eine schicksalshafte Begegnung ... nein, Quatsch, lassen wir das! Im beschaulichen Augsburg bin ich zum Studieren gelandet, um mich meiner Vorliebe für die französische und italienische Sprache zu widmen. Nebenbei war ich lange bei Kanal C, Augsburgs jungem Radio aktiv - meine ersten zarten Versuche im Journalismus. Bei ZEITjUNG bin ich schon sehr gespannt, einen Einblick in die Welt des Online-Journalismus zu erhalten. Ach ja, zu mir noch: fußballinteressiert, höre gerne Rock und Metal (Indie ist aber auch 1 nices Genre!) und bin gerne mal auf Festivals zu finden.