Wenn der Alkohol sein wahres Gesicht zeigt: So sehen wir aus, wenn wir verkatert sind

Kater-Party-Alkohol

Von Rebecca Naunheimer und Jana Kreutzer

Einer geht noch. Dachten wir. Falsch! Diese Erkenntnis kam am nächsten Morgen, als wir vollkommen fertig und entstellt aus dem Bett gekrochen sind. Die Augen verquollen, das Make-up überall – bloß nicht im Gesicht. Der Stempel eines seltsamen Clubs, in den wir eigentlich nie wieder gehen wollten, nicht auf dem Handgelenk, sondern auf der Backe. Die Rede ist natürlich vom berühmten Katergesicht!

Am Morgen danach ist definitiv kein Platz für Eitelkeiten – es geht um’s nackte Überleben: um Flüssigkeit und, falls schon wieder möglich, um überbackene oder frittierte Nahrung. Die unglaubliche Komik, die wir ausstrahlen, nach einem oder zwei oder zehn Getränken zu viel, die kann uns keiner nehmen. Und ein Blick in die entstellten Gesichter der Freunde lässt uns manchmal doch für einen kurzen Moment den schmerzhaften Kater vergessen.