AlkoholCornflakesEinkaufenKonsumSupermarktTypologieWarentrenner

14 Begegnungen am Kassenband: Eine Typologie

Im Supermarkt treffen sich alle: Kinder, Banker und unsere Omis. Alle sind da und alle legen ihre ganz eigenen Verhaltensweisen an den Tag – im Supermarkt kann sich keiner verstecken. ZEITjUNG hat eine knackige Liste für euch.

Einkaufen muss so ziemlich jeder. Fakt! Da führt kein Weg (außer der Hungertod) dran vorbei. Und deshalb kommt in Supermärkten, den heiligen Hallen des Konsums, alles und jeder zusammen. Klar, dass sich bei so viel menschlicher Interaktion so einige Verhaltensmuster beobachten lassen. Denn jeder von uns hat seine eigene, manchmal mehr, manchmal weniger liebenswerte Art seinen Einkauf zu tätigen. Wir alle wissen außerdem, dass es einige ungeschrieben Regeln am Kassenband gibt, die unbedingt und zu jedem Zeitpunkt von allen Kunden einzuhalten sind.

Das geht vom verpflichtenden Gebrauch von Warentrennern (ja, so heißen die Dinger) bis zu den verbotenen missbilligenden Blicken auf den Einkauf vor oder hinter dem eigenen. Denn der Wille ist frei und so auch die Entscheidung zwischen ausgewogener Ernährung und fünf Tafeln Schokolade. ZEITjUNG ist gegen Alibi-Produkte aus der gesunden Abteilung neben den drei Flaschen Wein (aus dem untersten Regal a.k.a. Bückware natürlich) und für mehr Freiheit am Kassenband! Wenn du also das nächste Mal wieder mehr Bock auf die Tüte Chips, als auf die Tüte frischen Spinat hast (siehe Punkt 3: „Green Smoothie“-Liebhaber), dann gönn‘ dir das!

In Zeiten von Online-Supermärkten und Lebensmittellieferdiensten droht das gute, alte Einkaufen verloren zu gehen: Also schnell noch mal zum Markt deines Vertrauens und deine verwandte Spezies Mensch dabei beobachten, wie sie sich zwischen Kühlregal und Pfandflaschenrückgabe durchschlägt – nach der folgenden Liste werden dir sicher ein paar alte Bekannte begegnen.


  • 1

    Mamis Lieblinge auf Abwegen

    Die Art von „Kids“, die von ihren besorgten Ernährern hier und da Einhalt geboten bekommen. Will heißen: Nicht alles, was gewünscht wird, findet immer den Weg in den Wagen. Die Konsequenz: Sind die Kinder dann mal alleine im Supermarkt unterwegs, wird so richtig die Sau raus gelassen. (Mindestens) eine Tüte Chips, Zucker in allen Farben und Formen und Energydrinks finden dann den Weg aufs Kassenband. Beim Bezahlen wird dann das gesamte Taschengeld zusammengekratzt und los geht die wilde (energiegepushte) Fahrt! Klassischer Einkauf: Red Bull, saure Gummibärchen und absurde Chipssorten (Ketchup, orientalische Currywurst oder Ähnliches).

Kommentare

Sag was dazu

Das könnte Dich auch interessieren