5 Mansplaining-Klassiker, die mit der Zeit nicht besser werden

Ein Mann im Anzug sitzt an einem Tisch, trinkt Kaffee und lächelt.

Wir alle kennen sie, uns alle machen sie wahnsinnig: Situationen, in denen Männer meinen, ihrem Gegenüber die Welt erklären zu müssen. Dass danach meist nicht verlangt wurde, interessiert die wenigsten.

1. Die Daddy-Situation: Im Restaurant – du wirst doch wohl keine Ahnung von Wein haben?

Ihr sitzt im Restaurant, ihr habt ein Date. Als ihr nach Wein gefragt werdet, lasst ihr euch zwei zum Probieren bringen. Wem wird eingeschenkt? Genau, nicht dir. Warum? Weil du eine Frau bist und nicht beurteilen kannst, was dir schmeckt? Weil du keine Ahnung von Wein hast? Offensichtlich denkt das die Person im Service genauso wie deine Begleitung. Er erklärt dir anschließend, warum er genau diesen Wein als die beste Wahl empfand. Du hast zwar nicht gefragt, aber egal. Patriarchale Strukturen, da sind sie wieder.

2. Der Puppy-Effekt: Erster Tag – warum er eigentlich deinen Job besser machen würde als du

Dein erster Tag im Praktikum oder bei deinem neuen Arbeitgeber. Du bist ein wenig unsicher und nervös, logisch. Er quatscht dich an und fragt, ob er helfen kann, eigentlich eine nette Geste. Ihr unterhaltet euch. Er erklärt dir innerhalb von zehn Minuten alles über das Unternehmen, deinen Job und die Anforderungen, sodass du dich am Ende fragst, warum sie nicht ihn auf deiner Position eingestellt haben. Fragt er sich wahrscheinlich auch.