Let’s Maysturbate!

Selbstbefriedigung

Der Mai gilt als internationaler Masturbationsmonat. Doch wie kam es dazu und was hat es damit auf sich? Wir klären auf, wer den Tag geprägt hat und warum der Monat heutzutage vor allem dazu genutzt wird, um auf den Masturbation-Gap hinzuweisen und wie wir diesen kleiner werden lassen können. 

Entstanden ist der Tag der Masturbation, der 7. Mai, dadurch, dass sich Dr. Joycelyn Elders, die erste schwarze Frau in der obersten Gesundheitsbehörde in der USA, schon 1995 für reproduktive Rechte einsetzte und Aufklärung über Masturbation an Schulen forderte. Jedoch wurde sie deswegen zur Kündigung gedrängt, weshalb das Gründerinnen-Kollektiv, das unter dem Namen „Good Vibrations“ in San Francisco queere und feministische Sextoys verkaufte, den 7. Mai zum Masturbationstag ernannte – aus dem später ein ganzer Monat wurde.  

Lasst uns den Masturbation Gap schließen 

Beim Thema Masturbation besteht noch heute eine ungleiche Aufteilung zwischen den (mehr als zwei existierenden) Geschlechtern. Denn während die „männliche“ Masturbation als normal empfunden wird, wird die „weibliche“ mit Scham und Negativität verbunden. Es verwundert daher nicht sonderlich, dass Männer häufiger als Frauen masturbieren und Masturbation bei Frauen oftmals ein Tabuthema bleibt. 

Wir wollen alle Frauen und Flinta dazu ermutigen, sich mit ihrem Körper und ihrer Sexualität auseinanderzusetzen, also sich mit der eigenen Lust zu befassen und sich anzufassen. Denn nur so kann der bestehende Masturbation Gap kleiner werden und zeitgleich zur eigenen, sexuellen Befreiung beitragen. Natürlich ist es jeder/m selbst überlassen, ob Hand angelegt werden will, aber wir hoffen, dass wir euch noch ein paar gute Anlauf- und Hilfestellungen geben können, die euer Repertoire und Wissen erweitern. Dafür haben wir nicht nur verschiedene lustbereitende und feministische Seiten verglichen, sondern im Folgenden auch die aufgelistet, die etwas detailreicher aufklären. Viel Spaß beim Hand anlegen! 

Denkt intersektionalen Feminismus und setzt sich für Gleichberechtigung jeglicher Form ein. Nach ihrem Studium der Theater- und Kommunikationswissenschaft baut sie sich jetzt – auf dem Weg zur Schauspielerei – ein zweites Standbein als Autorin auf.