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Die übersehenen Facetten New Yorks: So hast du den Big Apple noch nie gesehen

Matt Anderson zeigt uns seinen ungefilterten Blick auf New York.

New York City – Die Stadt, die niemals schläft wurde schon tausende Male zum Motiv vieler Fotografen. Doch die perfekten glänzenden Bilder, voller greller Lichter und Reklamen sind nur ein Teil der Millionenstadt. New York hat noch viel mehr zu bieten. Das zeigt auch die Straßenfotografie von Matt Van Anderson.

Anderson studierte an der University of Ohio in Ohio. Der Fotograf, der mittlerweile eine langjährige Erfahrung aufzuweisen und sich im Laufe der Zeit auf Städte, Menschen und Reise-Fotografie spezialisiert hat, war so freundlich, uns einige Fragen zu seiner Arbeit zu beantworten.

 

1. Was hat Sie dazu angeregt diese Fotos zu schießen?
Meine Inspiration für viele Fotos geht von einer Vielzahl verschiedener Dinge aus. Viele Bilder, die ich schieße, sind dramatisierte Abzüge von meinen Gedanken und Gefühlen. Ich suche Momente aus dem alltäglichen Leben und versuche sie auf einfachstem Wege darzustellen, so dass hoffentlich eine emotionale Aktion eingefangen wird. In einer Stadt wie New York, finde ich, ist es genauso hart ein Foto von einer passend zusammengestellten großen Menge zu schießen, wie Momente der Einsamkeit zu finden. Ich bin auch jemand, der dazu neigt, sehr perfektionistisch zu sein, wenn es um bestimmte Dinge geht, wie beispielsweise ein Gitarren-Riff oder den Text eines Songs. In diesem Fall meine ich das natürlich bildlich gemeint, von einem Sinn in den anderen.

 

2. Was stellt für Sie ein gelungenes Bild dar?
Es gibt viele Gründe, warum ich sagen würde, dass ich ein Bild als gut oder gelungen einschätzen würde. Der wichtigste ist für mich, dass ein Fotograf mit seinen Bildern etwas sagen oder ausdrücken sollte. Komposition, Belichtung, Fokus und sogar das Thema sind Faktoren für den Erfolg eines Bildes, aber sie sind alle bedeutungslos, wenn zwischen Kamera und Objekt kein Dialog stattfindet. Dennoch lerne ich immer noch weiter und denke nicht, dass ich je darauf eine exakte Antwort finden werde. Wenn ich es wirklich exakt benennen müsste, würde ich sagen, dass ein guter Fotograf es schafft, dass ich auf das Bild schauen will, immer und immer wieder, es beobachten, analysieren, studieren will und neue Wege finden will zu sehen, was der Fotograf sah und was er gefühlt hat an jenem Ort zu jener Zeit.

 

3. Was ist Ihre Intension hinter den Bildern?
Heutzutage leben wir in einer Welt von launischem Konsumverhalten, Trends und ständigen Umstürzen.  Die Intension hinter meinen Bildern ist immer, dass ich versuche die subtilen Momente von menschlichem Verhalten aufzudecken und aus diesem Grund kommt ein Ergebnis heraus, dass in einer Weise zeitlos ist. Unsere Kleidung ändert sich ständig, selbst die Autos werden immer wieder neu designt, aber nur menschliche Interaktionen und Beziehungen, die wir allgegenwärtig teilen, durch Zeit und Raum. Ich hoffe auch Momente und Situationen zu finden die wir verknüpfen können, oder mit denen wir auf irgendeinem Wege verknüpft wurden, an einem Punkt der Zeit.

 

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