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Hinter den Kulissen: Was abseits der Kamera an Porno-Sets abgeht

Die Fotografin Sophie Ebrard hat vier Jahre lang das Treiben bei Porno-Drehs porträtiert. Das Ergebnis: Überraschend natürliche und nahbare Akteure.

Pornos. Die Schmuddelfilmchen bilden mittlerweile einen der größten und profitabelsten Märkte im Internet-Business. Das Image der Filme und ihrer Macher ist dabei seit jeher nicht das beste. Die französische Fotografin Sophie Ebrard zeigt uns nun die Porno-Industrie in einem ganz anderen, sanften Licht – vorurteilslos. Überraschend. Aber nach wie vor provokant. Mit Ihrer Fotoserie „It’s just Love.“ will sie ganz ohne Vorurteile, einen Einblick in Porn-Sets geben. Hierzu schaute sie Porno-Director Gazzman vier Jahre lang bei seinen weltweiten Drehs über die Schulter. Das Ergebnis: simply beautiful.

Diese etwas andere Perspektive zeigt neben gewohnt viel nackter Haut aber eben auch, dass in der Welt, in der eigentlich alles gezeigt wird, eigentlich doch Vieles ungesehen bleibt. Die Personen wie sie hinter den Kameras agieren und die zwischenmenschliche Interaktion. Also nicht gerade die ersten Assoziationen, die unser Kopf beim Gedanken an Pornos strickt… Wir werden heute von morgens bis abends vollgeballert mit Brüsten – einfach überall. In Zeitschriften, auf Plakaten, im Fernsehen und natürlich im Internet. Man kommt nicht daran vorbei. So viel Nacktheit im Alltag macht uns eben auch ein bisschen taub, so Roderick van der Lee, Aussteller der Galerie.

 

Ein normaler Arbeitstag – nur eben nackt

 

Ebrard sieht die Pornoindustrie aber eher aus einem künstlerischen Blickwinkel “Somewhat strangely, porn is ahead of the moral standoff: it’s completely open about what it does and, whether you agree with it or not, it’s actually creating something.”  Deshalb zeigt sie die Darsteller in natürlichen und authentischen Momenten – beim Bügeln, Fußnägel lackieren oder gemeinsamen Lachen. Dabei wirken die Porno-Darsteller teilweise müde, vielleicht auch gelangweilt, – für sie ist es halt auch nur ein normaler Arbeitstag. Und auch hier gilt vermutlich: Monday sucks.

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