Serienmarathon für Weihnachten: The queer-Edition

Szene aus Ratched

Es ist wieder soweit: Wir liegen eingekuschelt in dicke Decken mit Kerzen und Tee und vollem Magen am ersten Weihnachtsfeiertag auf dem Sofa und überlegen, ob wir lieber „Der kleine Lord“, „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ oder alle Teile von „Sissi“ schauen wollen. Aber wie wär’s mal mit ein bisschen Abwechslung von all den heteronormativen Klassikern? Nachfolgend findet Ihr ein paar Tipps, die nicht nur LGBTQ-Herzen höherschlagen lassen.

1. Der neue Klassiker:

Orange is the new Black

Piper Chapman (Taylor Schilling) ist blond, erfolgreich in der Kosmetik-Industrie tätig und lebt mit ihrem Verlobten (Jason Biggs) in New York City. Eigentlich ist das Glück vollkommen, bis eines Tages die Polizei vor der Tür steht und sie wegen eines Drogendelikts verhaftet, das sie zu College-Zeiten mit ihrer damaligen Partnerin Alex Vause (Laura Prepon) begangen hat. Piper wird zu 15 Monaten Haft verurteilt. Im Litchfield-Gefängnis trifft sie auf fremde Hierarchien, Frauen aus allen möglichen sozialen Kontexten und – Alex. Eine feine, genaue und großartig besetzte Adaption der gleichnamigen Buchvorlage durch Jenji Kohan, die die Serie federführend produziert hat. Sieben Staffeln, verfügbar auf Netflix.

Rheinländerin mit Leib und Seele, momentan aber hauptsächlich in Mainz für 3sat unterwegs. Professionelle Quasselstrippe, Schokoladensüchtige und Kaffeeliebhaberin. Ich kann sehr gut über Dinge fallen, über Loriot fachsimpeln und lange, lange schlafen. Hier schreibe ich hauptsächlich über Gesellschaftliches, über Politik und Beziehungen.