BarClubClubbingCoronaGute TatSpendenaktion

Bierkrug-Patenschaft, Taubenfutter und Porträt-Stempel: Rettet eure Lieblingsclubs!

Durch diese kleinen – und großen – Gefallen könnt ihr euren Lieblingsclubs und -bars in finanzieller Notlage helfen.

Seit knapp zwei Monaten müssen in Deutschland Clubs und Bars geschlossen bleiben, schon vorher wurden alle Veranstaltungen abgesagt. Da es vor allem in kleinen, engen Locations quasi unmöglich ist, die Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen einzuhalten, stehen die Chancen auf eine baldige Wiedereröffnung schlecht. Viele Betreiber*innen, die durch die Schließungen finanzielle Probleme haben, lassen sich jetzt kreative Spendenaktionen einfallen, mit denen die Supporter von zuhause aus helfen können. Wir zeigen euch, wie ihr neben Video-Livestreams und Cocktails-to-go die Lieblingsclubs und -bars eurer Stadt unterstützen könnt.

Berlin

Auf der Spendenplattform des „Klunkerkranich“ gibt es eine große Auswahl an T-Shirts, Jutebeuteln und Plakaten – bedruckt mit Kranichen, den Dächern Berlins oder griechischen Statuen – mit Mund-Nasen-Schutz. Direkt aus dem Garten auf dem Dach des Clubs kommen die Pflanzensamen zum Selbersäen und eine Pflanzenpatenschaft, mit der man sich dort verewigen kann. Wer ein bisschen mehr Geld spenden will, bekommt dafür zum Beispiel einen Dauerplatz auf der Gästeliste oder eine Goldcard mit Trink-Guthaben oder beides. 

Schallplatten, Tassen und kleine Tauben-Skulpturen bekommt man gegen eine kleine Spende für das Berliner „Paloma“. Wer es etwas ausgefallener will, kauft Rollen vom „legendären Paloma Toilettenpapier für Linkshänder“ oder Taubenfutter für die „Lieblingstauben am Kotti“. Im oberen Preissegment findet sich ein maßangefertigter „USB-Block“ – ein in Stein eingemauerter USB-Stick für „Freunde und Feinde des Brutalismus“. Warum nicht?

Hamburg

Die Betreiber der „Donner Bar“ und des „Chief Brody“ haben einen Spendenaufruf gestartet. Aber auch hier bekommt man etwas für sein Geld. Nämlich zum Beispiel einen Namenseintrag auf der Freundesliste der Website oder eine Goldplakette mit eingraviertem Namen auf der „Wall of Dank“ im Eingangsbereich der Clubs. Oder, für alle Egozentriker*innen da draußen: Für 500€ lassen die Clubbetreiber einen Stempel mit deinem Namen und einem Portrait von dir herstellen, der nach der Wiedereröffnung ein ganzes Wochenende lang als Eintrittsstempel auf dem Handrücken aller Partygäste zu sehen ist.

München

Neben Getränkemarken bietet Das „Unter Deck“ auf seiner Spendenplattform ein Seepferdchen-Abzeichen zum Aufnähen an, um sich offiziell als Unterstützer*in zu kennzeichnen. Außerdem gibt es auf der Website ein Seepferdchen aus Gießharz und Überraschungsshirts und -feuerzeuge.

Das „Strom“ veranstaltet mit dem Ticketservice „München Ticket“ ein Soli-Fest. Das gekaufte Ticket kann man sich zuhause ausdrucken, um auf Instagram mit seinem Engagement angeben zu können. Auch wenn das Event momentan nur in Gedanken stattfinden kann, versprechen die Betreiber des Clubs einen Mehrwert für die Ticket-Käufer, sobald der Club wieder öffnen kann.

Nürnberg

Beim „Café Bar Wanderer“ kann man durch finanzielle Unterstützung Bierkrug-Pate werden. Der Boden des Krugs wird mit der Signatur des*der Paten*Patin versehen, sodass jede*r, der*die daraus trinkt, sofort sieht, wer den Krug spendiert hat. Ein weiterer Vorteil: Trinkt man selbst mal aus dem Krug, auf dem der eigene Name steht, geht das Bier aufs Haus. Wenn man das Ganze noch steigern will, kann man Pate*Patin für 2 Krüge, Familienpate*-patin für 5 Krüge oder Großpate*-patin für 20 Bierkrüge werden. Dann ist zumindest die Wahrscheinlichkeit auf ein Freibier größer.

Folge ZEITjUNG auf FacebookTwitter und Instagram!
Bildquelle: ZEITjUNG

Das könnte Dich auch interessieren