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Total nutzlos, aber sehr witzig: Sinnlose Statistiken

Hat Nicholas Cage etwas damit zu tun, dass Leute in Pools ertrinken? Statistisch gesehen schon! Die Website tylervigen.com stellt absurde Statistiken zusammen. Grandios!

Dass John Oliver mit Last Week Tonight nicht nur schnödes Late-Night-Entertainment, sondern echte Aufklärung betreibt, hat er schon mehrfach unter Beweis gestellt; in seinem letzten Streich über Scientific Studies hat er allerdings mal wieder den Vogel abgeschossen.

Darin erklärt er, wie sehr Wissenschaftler unter Druck stehen, positive Studienergebnisse zu veröffentlichen – und weshalb dann so manches „A new study shows…“ nicht wirklich wahr ist. „Schokolade ist gut für Schwangere“ klingt zum Beispiel echt super, bei näherem Hinsehen entpuppt sich die Studie, auf der dieser plakative Titel basiert, aber als eher lahm: „High-flavanol chocolate to improve placental function and to decrease the risk of preeclampsia: a double blind randomized clinical trial“ wäre hier die originale Headline. Meh. Dann doch lieber ein kurzer, knackiger, klickiger Spruch – der leider nicht ganz der Wahrheit entspricht, aber halt toll und positiv klingt. Denn, um es mit John Olivers Worten zu sagen: „Nobody is publishing a story that says: ‚Nothing up with Açai Berries‘.“

 

Statistisch signifikant, aber ansonsten totaler Blödsinn

 

Wissenschaftler können bei der Veröffentlichung von Studien außerdem wunderbar mit den Variablen herumjonglieren; dieses Phänomen nennt sich P-Hacking. Dabei sammelt man sehr viele Daten und spielt ein wenig damit herum – schon kommt ein Ergebnis heraus, das zwar an sich statistisch signifikant, aber ansonsten ziemlich sinnlos ist.

Genau damit arbeitet die Website tylervigen.com. Sie sammelt unzählige Daten, kombiniert sie miteinander – und dabei kommen total nutzlose und ziemlich witzige Statistiken heraus. Etwa, dass die Anzahl der Menschen, die in einem Pool ertrinken, mit der Anzahl an Filmen, in denen Nicholas Cage auftaucht, zusammenhängt [hier Titelmusik von Akte X einfügen]. Und außerdem hängt der US-Pro-Kopf-Margarinekonsum mit der Scheidungsrate in Maine zusammen. Wir haben mal ein bisschen herumgespielt. Hier könnt ihr das auch tun!

 

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