Selflove

Stellungswechsel: Radikale Selbstliebe macht dich zum besseren Liebhaber!

Klar kann man sich nicht 24/7 absolut umwerfend finden, aber ein gutes Verhältnis zum eigenen Körper zu haben – nicht nur was die Optik, sondern auch was die Funktionen des Körpers betrifft – macht im Bett unfassbar viel aus. Sowohl, wenn man sich selbst befriedigt, als auch, wenn man mit einer anderen Person (oder auch gleich mehreren auf einmal) zu Gange ist. Und ein gutes Verhältnis zu sich selbst zu haben, kann man – im Gegensatz zum „ultimativen Wahnsinns-Blowjob“ – glücklicherweise lernen. Dieser Prozess ist zwar mit viel Arbeit verbunden, lohnt sich aber. Für sich selbst und auch für die Personen, mit denen man Sex haben wird.

Statt dich also zu fragen, ob du gut genug im Bett bist, solltest du dich also lieber darum kümmern, ein gutes Verhältnis zu dir selbst und deinem Körper aufzubauen. Wer sich selbst nämlich mag, wird von Zweifeln – wie ob der eigene Penis eigentlich groß genug oder ob die Brüste straff genug sind oder inzwischen zu sehr hängen – nicht länger geplagt werden und aus diesem Grund automatisch besser im Bett werden. Selbstbewusstsein ist sexy, und wer cool mit sich selbst ist, färbt oft auch auf sein Umfeld ab. So kann sich häufig auch der Partner oder die Partnerin besser fallenlassen, wenn es heiß zur Sache geht.

Mehr Selbstliebe, aber wie?

Jetzt fragst du dich allerdings bestimmt, wie das mit der radikalen Selbstliebe, der Akzeptanz deines Körpers und dem gestärkten Selbstbewusstsein eigentlich funktionieren soll. Wenn du jetzt ein Patentrezept für alle diese Dinge erwartet hast, muss ich dich leider enttäuschen, denn die Wege zu diesen Zielen sind so vielfältig und unterschiedlich, wie es beispielsweise Busen oder Hodensäcke sind. In erster Linie wirst du also damit beschäftigt sein, herauszufinden, was für dich funktioniert – und das kann ganz anders aussehen, als es sich beispielsweise bei mir gestaltet hat.

Dennoch hab ich natürlich ein paar Tipps parat, die ich dir auf dem Weg zur radikalen Selbstliebe mit auf den Weg geben kann. Dazu gehört zum Beispiel der sogenannte „Miracle Morning“, den übrigens nicht Bastian Yotta erfunden hat. Der Miracle Morning funktioniert in etwa so: Nach dem Aufstehen stellst du dich vor deinen Spiegel und sagst laut Sätze auf, die dich anspornen und motivieren sollten, ein besseres Bild von dir selbst zu bekommen. Das können Sätze sein wie „Ich bin gut so wie ich bin!“, „Ich bin schön und erfolgreich!“ oder auch „Mit jedem Tag werde ich ein besserer Liebhaber!“. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass du die Übungen auch wirklich jeden Tag machst, damit sie sich manifestieren können – und natürlich, dass die Sätze ausschließlich positive Ich-Botschaften enthalten.

Auch Affirmationen können dir dabei helfen, einen besseren Umgang mit dir selbst zu finden und so zum besseren Lover zu werden. Auf Youtube findest du zum Beispiel jede Menge Videos mit Affirmationen für jede Lebenslage. Tatsächlich ist das Konzept dem Miracle Morning gar nicht so unähnlich, nur dass du die Affirmationen auch beim Sport oder zum Einschlafen hören kannst, weil dein Verstand dafür nicht bei vollem Bewusstsein sein muss.

Komplimente annehmen!

Natürlich kannst du dir die Bestätigung dafür, dass du ein toller Mensch bist, auch von außen holen, in etwa durch Freunde, Kollegen oder deinen aktuellen Sexualpartnern. Das funktioniert allerdings nur, wenn du auch bereit bist, die Komplimente, die du erhältst auch anzunehmen – womit wir wieder bei der Arbeit am inneren Selbst wären. Am Ende bleibt das Meiste in Bezug auf radikale Selbstliebe also an dir hängen, doch ich bin zuversichtlich, dass auch du es schaffst, dich in Zukunft ein bisschen lieber zu mögen und somit auch besser im Bett zu werden.