Der Fall Freiburg: Warum die tagesschau es nur versemmeln konnte

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Wie macht man Nachrichten? Diese Frage stellen sich Redaktionen jeden Tag mehrmals – und diese Frage wird seit Samstagabend auch öffentlich gestellt. Denn die tagesschau hat in ihrer Hauptausgabe am Samstag um 20 Uhr nicht über die Festnahme des mutmaßlichen Mörders einer Freiburger Studentin berichtet. Jetzt ist diese Entscheidung, nicht darüber zu berichten, selbst eine Nachricht geworden. Warum? Weil der Verdächtigte ein 17-jähriger afghanischer Flüchtling ist. Und weil das Opfer nicht nur ermordet, sondern vorher vergewaltigt worden war. Das ist die Meldungslage. Dazu kommt, dass in Endingen bei Freiburg noch eine zweite Frau ermordet wurde, deren Täter noch nicht gefasst ist. Dazu kommt auch, dass es nach „Köln“ schon einmal so eine Debatte gab, wo nicht von allen Medien umfassend beziehungsweise überhaupt berichtet worden war. Und jetzt sieht die Sache aus einem bestimmten Betrachtungswinkel so aus, dass schon wieder verschleiert werden soll, dass ein Flüchtling eine schwere Straftat begangen hat. Warum hat also die tagesschau entschieden, nicht über diesen Fall zu berichten?

Die in die Kritik geratene Sendung vom 03.12.2016:

 

Autor: Da die Persönlichkeit ja ohnehin ihren Weg in jede Handlung, die man tätigt, wie etwa das Schreiben eines noch so kurzen Textes, findet, von ganz alleine also erklärt, wer man ist, beschränke ich mich an dieser Stelle darauf, in einem Satz darzulegen, wie schön ich Sprache finde, dass ich Europa liebe, noch mehr aber meine Plattensammlung von formidabler Qualität sowie die Musik im Besonderen und füge noch hinzu, dass ich als Münchner Kindl auch ein echter Grantler bin, der sich vor allem über jegliche Ungerechtigkeiten echauffiert, hoffend, sie durch Journalismus wenn schon nicht zu beseitigen, so doch sie wenigstens verbessern zu können.