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Bilder: Mit Tessie Wallace in andere Dimensionen abtauchen

Licht und Wasser, mehr braucht Tessie Wallace nicht. Mit ihren Fotos tauchen wir ab in eine andere Welt jenseits der Wasseroberfläche.

Mit der Fotografie hat Tessie Wallace eigentlich nur angefangen, damit sie ihre selbst-gefertigten Kunstobjekte ohne fremde Hilfe hochwertig fotografieren kann. Ihr Lieblingsmotiv war schon am Anfang ihr Sohn, der zu dem Zeitpunkt erst acht Monate alt war. Alles, was sie heute über Unterwasser-Fotografie weiß, hat sie sich selbst beigebracht. Im Interview mit ZEITjUNG erzählt sie von den Wundern unter der Wasseroberfläche.

 

ZEITjUNG: Was hat dich dazu gebracht im und unter Wasser zu fotografieren?

Tessie: Mein Sohn liebt schwimmen genau so sehr wie ich. Meine eigene Kamera wollte ich natürlich nicht ruinieren, deshalb habe ich mal die GoPro von einem Verwandten ausprobiert. Meine Sommer-Wochenenden verbringe ich seitdem damit, meinen Sohn und meine Kunden im Pool zu fotografieren.

Bist du während des Shootings auch im Wasser?

Manchmal muss ich zwar nicht mit dem Kopf unter Wasser, aber im Pool bin ich die ganze Zeit. Zum Glück kann ich ziemlich lange meine Luft anhalten!

Deine Bilder sehen aus wie in einer anderen Dimension, ist das deine Absicht?

Ich will das Licht, die Magie und die Wunder einfangen, die unter der Wasseroberfläche schlummern. Ich habe mich über ein Jahr lang damit beschäftigt, wie sich Wasser bewegt und wie ich es beeinflussen kann und will dem einen eigenen Charakter geben. In meinen Bildern spiele ich mit der Landschaft darüber, dem Licht auf der Wasseroberfläche und dem Objekt unter Wasser. Das können wir mit unserem bloßen Auge gar nicht sehen, das ist nur mit der Kamera möglich.

Was fasziniert dich so an der Fotografie Unterwasser?

Im Wasser kann ich nicht atmen und oft ist die Sonne so hell, dass ich nichts sehen kann. Die Kamera-Einstellungen kann ich auch nicht so schnell ändern. Dazu kommt noch, dass die Ausrüstung an der Oberfläche treibt und mich immer nach oben zieht. Ich kämpfe gegen das Wasser an, um unten zu bleiben, während ich jemanden fotografiere, der genau so darum kämpft. Es ist jedes Mal aufregend.

Das Licht auf deinen Bildern ist sehr intensiv. Steckt da eine Bedeutung dahinter?

Das Licht bringt Leben und Charakter in die Geschichte, die ich erzählen will. Wenn ich Unterwasser bin, setze ich zuerst meine Schwimmbrille auf und schaue, wo das Licht herkommt. Alles ist real, ich habe keine zusätzlichen Scheinwerfer. Zum Glück habe ich daheim einen Pool, in dem sich das Sonnenlicht auf unglaubliche Art widerspiegelt. Aber der ist klein und zwingt mich deshalb dazu, kreativ zu sein.

 


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