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Fotos: Die grüne Schule New Yorks

Was tut man nicht alles für die Umwelt? Eine New Yorker Schule hat die Bepflanzung ihrer Dächer in den Lehrplan aufgenommen. Das Resultat ist wunderschön!

Mit New York verbindet man außer dem Central Park jetzt nicht gerade die größten Grünflachen. Die Stadt, die niemals schläft, ist eher für seine gigantischen Wolkenkratzer bekannt. Doch eine besorgte Mutter könnte das Bild dieser Stadt ändern. Vicki Sando, Mutter eines Schülers der PS 41 Schule in Manhattan, leitete 2003 eine Initiative ein, die den Unterricht der New Yorker Schüler von Grund auf verändern wird. Erst begann sie, das Dach der Schule zu bepflanzen. 12 Jahre später deckt dieser Garten eine sagenhafte Fläche von fast 1.400 Quadratmeter ab und wird von einem Solar-Dach unterstützt.

Sando ist nun Lehrerin an dieser Schule und ihre „Solar Green Roofs“ sind ein fester Bestandteil des Lehrplans. Die ursprüngliche Intention dieses Projekts war, den Kindern einen gesunden Umgang mit ihrer Umwelt näher zu bringen. In Anbetracht des Klimawandels steht Nachhaltigkeit hier besonders im Fokus. „Wenn die Kinder kein Interesse für ihre Umwelt haben, stecken sie in Schwierigkeiten. Wir stecken ja jetzt schon in Schwierigkeiten. Wir wollen, dass sie sich damit auseinandersetzten und sie ermutigen, nicht verschrecken“, sagt Sando.

Inzwischen dient der neuartige Unterricht nicht allein der Nachhaltigkeit, sondern soll den Schülern auch die wirtschaftliche Seite einer wachsenden Industrie zeigen. Dieses Projekt soll jedoch nicht nur ein Erfolg für Schule PS 41 sein, sondern für viele weitere. Bis 2016 werden 24 weitere Schulen in Sandos Fußstapfen treten und Dachgärten sowie solar Anlagen errichten. Damit New York sein Gesicht als Hochburg der Kultur und Innovationen behalten möchte, spendiert die Stadt diesen Schulen 23 Mio. Dollar und es werden bestimmt noch mehr Schulen dieser tollen Aktion folgen. Deutsche Schulen, ihr seid dran!

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