Studie: So punktest du bei deinen Lieblingsmenschen

Lieblingsmenschen

Wann hast du das letzte Mal das Ergebnis einer erfolgreichen Klausur deinen Liebsten persönlich mitgeteilt? Das mag wahrscheinlich schon ein Weilchen her sein, denn Dank unserer vom Smartphone besessenen Gesellschaft werden erfreuliche Nachrichten auf direktem Wege weitergeleitet. Nicht dabei fehlen dürfen natürlich die fett grinsenden Emojis, damit auch der letzte Depp checkt, dass die Nachricht jetzt definitiv positiv gemeint ist. Ist ein persönlicher Besuch überhaupt noch etwas wert? Eine Studie schafft Klarheit.

Ein reales Grinsen schlägt jedes Emoji

Yahoo wollte wissen, wie viel Wert wir noch auf den persönlichen Kontakt legen und startete in Zusammenarbeit mit Ford eine Umfrage. Die Ergebnisse sind eindeutig: Die überwiegende Mehrheit schätzt den persönlichen Besuch enorm. Gerade weil wir uns heutzutage auch jegliche Informationen über Whatsapp und Co. übermitteln können, ist die persönliche Botschaft ein ganz besonderer Liebesbeweis: 55 Prozent der Befragten sagten, dass sie sich am meisten geliebt fühlen, wenn das Gegenüber die netten Worte persönlich übermittelt. Mit einem Überraschungsbesuch kann man auch richtig punkten, denn über 30 Prozent empfinden dies als einen wirklich großen Zuneigungsbeweis. Also liebe Leute, setzt euch doch einfach mal in die Bahn, ohne vorher über Whatsapp auf Nummer sicher zu gehen, ob die Person eurer Sehnsüchte auch wirklich zu Hause ist.

51 Prozent greifen bei „Good News“ zum Telefon

In der Realität bevorzugen die meisten von uns dann doch lieber den bequemeren, direkteren Weg über das Smartphone. Ganze 51 Prozent greifen bei erfreulichen Nachrichten direkt zum Telefon und rufen ihre nahestehenden Personen an. Nur 26 Prozent würden allerdings nach dem erhaltenen Anruf ins Auto steigen, um seiner besten Freundin oder dem Freund persönlich zu gratulieren. Und wer hätte es gedacht: Whatsapp und Facebook küren natürlich den zweiten Platz, wenn es um die Übermittlung von positiven Informationen geht. Was lernen wir daraus? Einfach mal die Füße statt die Finger bewegen, wenn die Person in unmittelbarer Nähe wohnt.

 „Bad News“ werden häufiger persönlich übermittelt

Bei schlechten Nachrichten bevorzugen wir dann, trotz Smartphone, doch immer noch den Face to Face-Weg: Ganze 52 Prozent wählen den direkten Besuch. Wenn man dann doch nicht den Mumm besitzt, so direkt von Angesicht zu Angesicht die schlechte Message zu überbringen, wird der Anruf (37 Prozent) der Whatsapp-Nachricht (11 Prozent) zum Glück immer noch vorgezogen.

Fakt ist, dass wir mit der Übermittlung von Informationen bei unseren Liebsten Großes bewirken können. Übermitteln wir selbst die kleinsten erfreulichen Nachrichten persönlich, wird unser Gegenüber diese Geste besonders schätze. Es ist wohl einer der einfachsten Liebesbeweise überhaupt, um unseren Freunden zu demonstrieren wie gern wie sie doch haben.

Bildquelle: Kristopher Roller unter CC0 1.0

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