ZDFneo-Serie: Wenn die Ehefrau zur Verschwörungstheoretikerin wird

Familie sitzt auf Sofa

Mit „Schlafschafe“ erwartet uns eine ZDFneo-Serie, die sich mit dem Thema „Verschwörungstheorien“ in Corona-Zeiten auseinandersetzt. Schauspielerin Lisa Bitter schlüpfte dabei in die Rolle der Melanie, die bei einem Online-Guru Halt in unsicheren Zeiten sucht. Im Gespräch mit ZEITjUNG erzählt sie von der besonderen Rolle und ihren Erkenntnissen. 

Die Corona-Krise wird für Lars (Daniel Donskoy) zu einer wahren Zerreißprobe. Seine Frau Melanie glaubt plötzlich an Verschwörungstheorien und montiert Rauchmelder im Haus ab, weil sie befürchtet, ausspioniert zu werden. Sie beißt sich an selbsternannten Online-Experten fest und ist überzeugt, dass die Masken nicht schützen, sondern Menschen krank machen. Immer mehr wird Melanie zu einer Fremden für Lars, der verzweifelt versucht, die größer werdenden Klüfte der Beziehung zu schließen. Auch Sohn Janosch leidet unter dem Zerfall der einst glücklichen Ehe und weiß nicht mehr, ob er Mama oder Papa glauben soll. 

Um die Familie zu retten, sieht Lars nur einen Weg – er muss den Verschwörungstheoretiker Rüdiger (August Zirner) finden, der seine absurden Videos im Netz teilt und durch dessen Meinungsmache Melanie zur Querdenkerin wurde.

Rüdiger Borst (August Zirner) als Meinungsmacher im Netz

Am Anfang steht die Angst

Es sei eine „besondere“ Rolle, über die sie sich sehr gefreut habe, erzählt die erfahrene Schauspielerin Lisa Bitter, die unter anderem aus dem Tatort bekannt ist, exklusiv gegenüber ZEITjUNG. Es ist eine Rolle, die sie auch noch nachhaltig beschäftigen wird. 

Fußballfan mit musikalischer Dauerbeschallung, wenn nicht gerade selbst am Klavier oder der Gitarre. Eigentlich ein geselliger Typ, der aktuell aber auch seine Liebe für Bücher und exzessiven Netflix-Konsum entdeckt.