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Chubby in Love: Eine Studie zeigt, dass Zusammenziehen dick macht

Wir gehen gemeinsam durch dick und dünn und sind mehr dick denn dünn. Das ist zumindest der Fall, wenn man zusammenzieht, zeigt jetzt eine neue Studie.

Das Zusammenziehen mit dem Partner ist für viele eine erfüllende Erfahrung. Im wahrsten Sinne des Wortes! Denn eine neue Studie hat jetzt herausgefunden, dass das Zusammenziehen dick macht. Das würde vorrangig an veränderten Essgewohnheiten liegen. Erst bei einer Trennung würden wir unser Ursprungsgewicht wiederbekommen.

 

20.000 Probanden und 16 Jahre Beobachtung

 

Vor Kurzem hat ein deutsches Forscherteam im Journal Health Psychology eine Studie veröffentlicht, die herausgefunden hat, dass Zusammenziehen dick macht. Dabei wurden die Daten von 20.000 Probanden im Alter zwischen 19 und 100 Jahren über einen Zeitraum von 16 Jahren ausgewertet. Anhand von Face-To-Face-Interviews wurden demographische Daten erhoben, die beispielsweise das Zusammenleben, den Familienstand, die Größe, das Körpergewicht und gewichtsrelevante Verhaltensweisen wie Ernährung oder Sport beinhalteten. Die zu regelnden Größen umfassten Alter, wahrgenommenen Stress und subjektive Gesundheit.

 

Zusammen frühstücken – leider geil

 

Die Auswertung der Daten ergab, dass das Zusammenleben zu einer bedeutenden Gewichtszunahme bei Männern und Frauen führt. Dabei entdeckten die Forscher, dass dieser Effekt auch bestehen bliebe, wenn Faktoren wie Stress, Kinderkriegen oder Alter herausgerechnet würden. Auch stellten die Wissenschaftler die Vermutung auf, dass sich durch das Zusammenziehen die Essgewohnheiten verändern und man dadurch ein paar Kilos zulegen würde. So würde man zu zweit viel ausgiebiger frühstücken als alleine.

 

Bei der Trennung purzeln die Kilos – außer bei einer Scheidung

 

Nach einer Trennung würde man diese Extra-Kilos allerdings wieder verlieren und zu seinem Gewicht zurückkehren, das man bereits vor dem Zusammenleben hatte. Frauen würden dabei im ersten Jahr nach der Trennung ein paar Pfunde verlieren, was ungefähr der sogenannten Heiratsmarkthypothese entspricht. Ihrzufolge arbeiten Menschen, die wieder auf Partnersuche sind, mehr an ihrem Körper und tun mehr für ein niedrigeres Körpergewicht, das im Allgemeinen als attraktiver wahrgenommen wird. Männer hingegen würden bis zu vier Jahre nach der Trennung weiter zunehmen. Dies ist auch der Fall, wenn auf die Trennung eine Scheidung folgt. Dann würden sowohl Männer als auch Frauen am meisten Gewicht gewinnen. Wobei das nicht primär dem Kummer geschuldet ist, sondern – wer hätte es gedacht – weil viele Menschen, insbesondere Männer, bei der Scheidung schon wieder neu vergeben sind.

 

Unabhängig von der Studie: Das Wichtigste ist doch, dass man sich wohl fühlt und das tut man offensichtlich mit einem Partner nun mal. Also man merke: So lange alles im Rahmen bleibt, sind die Extra-Kilos doch ein schönes Plus.

 

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Bildquelle: Unsplash unter CC0 Lizenz

Kommentare

  1. Echte Liebe schweißt zusammen.
    Echte Liebe macht Freude.
    Echte Liebe unterstützt sich.
    Echte Liebe ist füreinander da.
    In „Guten wie in schlechten Zeiten“…
    Da kann es nur gut sein, wenn man auch
    bei „Pölsterchen“ einen Partner hat, der einen nicht stresst, der einen aber ganz liebevoll wach rüttelt, damit man ungesunde Lebensweise selber erkennt und ändert. Auch oder gerade das hilft, “Frustessen“ zu verhindern…
    Liebe Grüße

    Gabi L. / Antworten

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