5 Videospiele, die gerade echte Geheimtipps sind

Wenn du auch zu denjenigen gehörst, die in letzter Zeit das Zocken als neues Hobby für sich entdeckt haben, dann ist diese kleine Liste genau das Richtige für dich. Wir präsentieren dir fünf tolle Videospiele, die nicht nur einsteigerfreundlich sind, sondern auch tierisch viel Spaß machen.

A Plague Tale: Innocence

Es mag etwas absurd anmuten, während einer Pandemie ein Spiel über eine Seuche zu spielen, aber A Plague Tale: Innocence ist so mitreißend, dass wir darüber einfach hinwegsehen. Du spielst Amicia, eine junge Frau, die mit ihrem kranken Bruder Hugo an der Hand vor der Inquisition fliehen muss – warum, das findest du erst nach und nach heraus. Als Waffe vertraust du auf deine Steinschleuder und zahlreiche explosive Mittelchen, und wenn du Konfrontation vermeiden willst, schleichst du dich einfach durch das gesamte Spiel. Tolle Charaktere, tolle Story, allerdings ziemlich brutal, also nichts für schwache Nerven.

Gibt es für Microsoft Windows, PlayStation 4, Xbox One


Styx: Shards of Darkness

Apropos Schleichen: Genau darum geht’s auch in Styx: Shards of Darkness. Du spielst den schlecht gelaunten Goblin Styx, der sich nicht nur klonen und unsichtbar machen, sondern auch Fallen legen kann. Styx: Shards of Darkness ist der Nachfolger von Styx: Master of Shadows, wobei du getrost auch nur den neueren Titel spielen kannst. Die Rahmenhandlung verstehst du nämlich auch so und die steht auch gar nicht im Mittelpunkt. Das Herumschleichen und -rätseln macht furchtbar viel Spaß und die grummelige Figur von Styx, die dich persönlich beleidigt, solltest du mal versagen, ist das amüsante Tüpfelchen auf dem i.

Gibt es für Microsoft Windows, PlayStation 4, Xbox One

We Happy Few

Dystopie ahoi! In We Happy Few bewegst du dich durch ein retrofuturistisches England, in dem das Drogennehmen staatlich angeordnet ist. Eine kleine Pille namens Joy bringt ihren Konsumenten die pure Freude und soll damit von einem schrecklichen Ereignis ablenken, das die Welt vor einigen Jahren erschütterte. Du spielst nacheinander die Figuren Arthur, Sally und Ollie, die aufhören, sich mit der Glücksdroge zuzupumpen und deshalb vor den Schergen der Regierung flüchten müssen. Die Story ist super, das Spielprinzip durch die First-Person-Perspektive sehr immersiv – We Happy Few begeistert dich viele, viele Stunden lang.

Gibt es für Microsoft Windows, PlayStation 4, Xbox One 

Firewatch
1988, Shoshone National Forest: Du spielst Henry, einen Feuerwächter, der genau das macht, was sein Name vermuten lässt: aufpassen, dass kein Waldbrand entsteht. Kontakt zu echten Menschen hast du keinen, aber dafür ein Funkgerät, an dessen anderen Ende deine Chefin Delilah sitzt. Klingt gruselig (und das wird es auch hin und wieder), aber in erster Linie ist Firewatch wahnsinnig atmosphärisch und herausragend toll vertont. Streif durch die Wälder Wyomings, entdecke ein altes Geheimnis, das Henry an seiner Zurechnungsfähigkeit zweifeln lässt, und vergiss nicht: sobald ein Sturm aufzieht, solltest du schnellstmöglich zu deinem Wachturm zurückkehren.

Gibt es für Linux, macOS, Nintendo Switch, PlayStation 4, Windows, Xbox One

 flOw
Zum Schluss noch ein ganz besonderes Spiel, das dir vielleicht die dringend benötigte Entspannung bringt: in flOw steuerst du ein schlangenartiges Wesen durch eine zauberhafte Unterwasserwelt und frisst dich langsam größer und größer. Das war’s auch schon. flOw ist herrlich unkompliziert, lässt sich super nebenbei spielen und erfordert keinerlei Gaming-Kenntnisse. So beruhigend kann Zocken sein.

Gibt es für Browser, PlayStation 3, PlayStation Portable, PlayStation 4, PlayStation Vita


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Bildquelle: Unsplash, CCO-Lizenz

Autorin: Nach mehreren Jahren des Pseudo-Studierens darf ich mich mit dem atemberaubenden Titel Theaterwissenschaftlerin B.A. schmücken. Ich hab's nicht nur wegen des Geldes gemacht! Ich geh auch so wirklich gerne ins Theater. Was ich sonst noch gerne mache: Mich über Sachen aufregen, die ich sowieso nicht ändern kann, Katzen streicheln, Videospiele spielen, Gin Tonic trinken und Dinge unternehmen, die nur minimale soziale Interaktion erfordern.